TXL-Terminal A wird abgebaut und eingemottet

Wer jemals bei einem Umzug eine Küche auseinandergeschraubt hat, kennt das Phänomen: Egal, wie akribisch alles eingetütet und nummeriert wird – irgendwas fehlt beim Wiederaufbau immer. Umso ehrfurchtsvoller haben wir folgende Ausschreibung zur Kenntnis genommen: Alle denkmalgeschützten Bauteile des legendären Flughafens TXL (Terminal A) werden abgebaut und eingemottet (vielleicht braucht sie doch nochmal jemand) – und zwar „in Übereinstimmung mit einem einheitlichen Kartierungssystem, um die Auffindbarkeit und eindeutige Zuordnung der Bauteile zu ihrem ursprüngliche Einbauort im Zuge der Einlagerungs- und Sanierungsmaßnahmen zu gewährleisten“.

Hier ein Auszug der Inventarliste:

- „Fassaden- und Innenraumbekleidungen“
- „Busgang inkl. Vorfeldnasen“
- „Brüstung Parkdeck“
- „Abhangdecke Fluggastbereiche“
- „Rasterdecke unter Transitgang“
- „Rotes Band Landseite“
- „Transitgang“
- „Wandpaneele“
- „Wandaufbau Fluggesellschaftsbüros“
- „Check-In Schalter“
- „Passkontrolle“
- „Taxidach“
- „Mikrofone“
- „Werbeplakate“
- „Förderbänder“
- „Stahlrohrsitzbänke“
- „Uhren“ („Der zylindrische Sockel hat einen diagonalen Schnitt, um ihn an den schrägen Betonsockel anzupassen, auf dem er verankert ist.“)