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„Rasante“ Ausbreitung auf Friedhöfen: Eingeschleppte Kantige Laubschnecke erobert Berlin
Ursprünglich aus Italien, jetzt auch hier zu Hause: Die Kantige Laubschnecke zieht ihre Spuren vor allem auf Friedhöfen, wie ein Forschungsprojekt mit klingendem Namen herausfand. Von Stefan Jacobs
Da is das Ding: die Kantige Laubschnecke aus Italien. Foto: dpa / Museum für Naturkunde Berlin / Katharina C. M. von Oheimb
Eine eingeschleppte Schneckenart breitet sich, nun ja, rasant auf Berlins Friedhöfen aus. Forschende des Naturkundemuseums konnten im Rahmen des Projekts „Leben zwischen Gräbern“ zwei etablierte Populationen der „Kantigen Laubschnecke“ nachweisen. Ausweislich leerer Gehäuse und Fraßspuren sind Nagetiere und räuberische Käfer der aus Italien stammenden Schnecke bereits dicht auf den Fersen. Zu erkennen ist die Laubschnecke am Rallyestreifen: Eine weiße Bänderung ziert die markante Kante ihres etwa einen Zentimeter langen Gehäuses.