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Universeller Wert für die Weltgemeinschaft? Petition bei Campact fordert Weltkulturerbe-Status für das Tempelhofer Feld
Mit dem Welterbe-Status will eine Petition das alte Flughafen-Gelände erhalten. Doch dafür muss der Berliner Park auch einen universellen Wert für die Menschheit haben. Von Lorenz Maroldt.
Foto: imago images / Emmanuele Contini
Während der Senat die Bebauung des Tempelhofer Felds forciert, läuft bei „Campact“ eine Petition zur Ernennung des Geländes im jetzigen Zustand zum Weltkulturerbe – es müsste dafür ein „außergewöhnlicher universeller Wert für die gesamte Weltgemeinschaft“ festgestellt werden.
Die Besucheranalyse gibt das nicht ganz her: Demnach kommen 91 Prozent der Nutzer aus Berlin. Allerdings wohnen auch 71 Prozent der Besucher in den umliegenden Betonbezirken: Neukölln (34), Kreuzberg (16), Tempelhof (14) und Schöneberg (7). Warum über eine Bebauung (und damit eine jahrzehntelange Dauerbaustelle) auf diesem Naherholungsgebiet auch alle anderen abstimmen sollen (und tendenziell zustimmen werden, um ihre eigenen Auen vor der Bebauung zu schützen), muss der Senat wohl nochmal erklären.