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Zwei Termine pro Monat angeboten: Nicht alle Bezirke rufen ihre „Kieztage“ für die Sperrmüllabfuhr rechtzeitig ab
Wenn sich in einigen Vierteln der Sperrmüll stapelt, liegt das womöglich auch an der Langsamkeit der Bezirke. Pro Quartal erhalten diese nämlich von der BSR Vorschläge für „Kieztage“. Von Stefan Jacobs.
Foto: imago/Sabine Gudath
Die immerwährende Frage, ob Berlin bei generell kostenloser Sperrmüllabfuhr weniger verrumpelt aussähe, ist nie abschließend beantwortet worden, sondern immer nur nach Interessenlage der Beteiligten. Immerhin gibt es die „Kieztage“ – aber nicht in allen Bezirken, wie dem CDU-Abgeordneten Martin Pätzold aufgefallen ist. Die Frage nach den Gründen gab der Senat an die BSR weiter, die nach eigenem Bekunden den Bezirken quartalsweise je zwei Termine pro Monat anbietet. „Nach Ablauf einer bestimmten Frist werden die nicht gebuchten Termine eines Bezirks zur Buchung durch andere Bezirke freigegeben.“ Für die Bezirksämter gilt demnach: Halt die Presse! Sonst hält sie anderswo.