Reinickendorf gedenkt Verstorbenen ohne Angehörige
226 Namen, 226 Kerzen, 50 Gäste: Es war ein anrührendes Gedenken an die Menschen, die im vergangenen Jahr vom Bezirksamt Reinickendorf „ordnungsbehördlich bestattet“ wurden, weil sie ohne Kontakt zu Angehörigen gestorben waren. Die Feier am Sonntag in der Hermsdorfer Apostel-Paulus-Kirche war die erste dieser Art. Weil Reinickendorf als erster Bezirk signalisieren wollte, dass Menschlichkeit vor Datenschutzbedenken geht.