FDP Schöneberg fühlt sich benachteiligt

Die FDP Schöneberg scheint kaum besser dran zu sein als die CDU-nahen Bonsaibäume: Das Bezirksamt wolle Begegnungen zwischen arglosen Bürger*n und TXL-Bewahrern in der Begegnungszone Maaßenstraße unterbinden, klagen die Liberalen. Nach „wahl- und ziellosen Ordnungswidrigkeitenverfahren“ gegen werbende Mitglieder habe die Partei einen Antrag auf Sondernutzung gestellt, der jetzt - kurz vor dem Abflug und erst nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Verschleppung - abgelehnt worden sei.

Die FDP droht der zuständigen Stadträtin Christiane Heiß (Grüne) nun mit dem Anwalt. Heiß war am Montagabend nicht erreichbar. Im Flyer zur Begegnungszone stand damals übrigens, dass „die Aufenthaltsqualität besser“ werden soll. Aber das muss doch selbst für eine grüne Stadträtin kein Grund sein, gleich die FDP auszusperren.