Amt, aber unglücklich
Aus der Reihe „Amt, aber unglücklich“: Am 6. Januar beantragte ein Berliner ein Führungszeugnis – dringend, für den Arbeitgeber. Die Eingangsbestätigung kam bereits am 7. Januar zurück. Rückfrage zwei Monate später: Wo bleibt denn das Führungszeugnis (der Arbeitgeber drängelt massiv)? Antwort des Bürgeramts Friedrichshain-Kreuzberg: Das Antrag werde selbstverständlich „zeitnah bearbeitet“. Konkret sieht das so aus: „Gern teile ich Ihnen mit, dass Ihr Antrag am 1.3.2021 (!) an das Bundesamt für Justiz in Bonn weitergeleitet wurde und dort bearbeitet und antragsgemäß versandt wird. Auf die Bearbeitungszeiten haben wir keinen Einfluss.“