FDP-Mann Luthe im Kampf gegen das Verbrechen

FDP-Mann Marcel Luthe hat sich mal wieder ganz schön viel vorgenommen. Acht aktuelle Anfragen von ihm musste der Senat kürzlich beantworten. Darunter: „Linksextremistische Anschläge in Berlin – auf dem linken Auge blind?“ Folge 1 und Folge 2, sowie „Amylnitrit, Butylnitrit, Zyclo-Pentyl-Nitrat, Isobutylnitrit, Propylnitrit: sogenannte Poppers“, „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Charlottenburg-Wilmersdorf I“. Und: „Kampf gegen das Verbrechen“ (gemeint ist ein Polizeieinsatz in Friedrichshain im Zusammenhang mit Shisha-Bars).

Darin findet sich auch diese Frage: „Welche üblichen Verkaufspreise in Euro schätzt die Polizei Berlin für a) Amphetamine (z.B. Speed), b) Metamphetamine (z.B. Crystal Meth), c) Ecstasy (z.B. MDMA, XTC etc.), d) Cannabinoide (natürlich), e) Cannabinoide (synthetisch), f) Liquid Ecstasy (inkl. GHB, Ketamin und Rohypnol), g) Halluzinogene (z.B. LSD), h) Opitate (z.B. Heroin, Opium, Morphium), i) Kokain, j) Btm-rezeptpflichtige Arzneimittel (Valoron etc.) pro Verkaufseinheit/in Gramm?“ Antwort: „Schätzungen werden durch den Senat nicht vorgenommen.“ Wer’s genau wissen will – hier entlang.

Korrektur: War wohl schon ein bisschen spät (oder besser gesagt: früh morgens!), als Kollegin Anke Myrrhe gestern die Auktion der Bundestagsverwaltung studierte. Versteigert wurde nicht ein alter Rechner, sondern 50. Die außerdem alle „vor der Abgabe mit einer zertifizierten Software gelöscht worden“ waren. Weg gingen sie übrigens für 5650 Euro.