500 Klagen gegen Corona-Maßnahmen am Berliner Verwaltungsgericht
Das Verwaltungsgericht Berlin hat am Mittwoch seine Jahresbilanz für 2020 veröffentlicht. Wegen der Pandemie wurden deutlich weniger Verfahren erledigt als im Vorjahr (2019: 5011 mündliche Verhandlungen, 2020: 3317). Allein gegen die Corona-Maßnahmen gingen am Verwaltungsgericht aber fast 500 Verfahren (Eilverfahren und Klagen) ein. Im Frühjahr vor allem gegen Betriebsschließungen und das Verbot von Gottesdiensten. Im Herbst gegen die Schließung von Gaststätten, Sperrzeiten und die Maskenpflicht in Bus und Bahn.