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Berlins Kiezradar: Die Plattform zeigt Bezirksprojekte an – mit teils veralteten Angaben
Wenn im Kiez gebaut wird, fühlen sich viele Anwohner schlecht informiert. Zwar sollen Bezirksvorhaben auf der Online-Plattform erscheinen, doch vieles dort wird nur unregelmäßig aktualisiert. Von Stefan Jacobs.
Foto: IMAGO / PEMAX
Wenn irgendwo an-, um- oder abgebaut wird, ist die Euphorie im Kiez oft eher so lala. Was maßgeblich daran liegt, dass Anwohner sich überrumpelt fühlen, konstatiert Kristian Ronneburg (Linke), der deshalb den Senat gefragt hat, wo und wie die Bezirke ihre Vorhaben veröffentlichen. Die lange Antwort kurz zusammengefasst: Abgesehen von eigenen Informationsseiten und Broschüren landet (theoretisch) alles auf der Plattform mein.berlin.de, auf deren „Kiezradar“ sich auch Benachrichtigungen aktivieren lassen. Praktisch sind viele Informationen in dem Portal nicht taufrisch. Aber wer kann das schon von sich behaupten?