Berlins perfekte Welle: Das wünschen sich Berliner für die Zukunft der Stadt
Wir haben Sie nach ihren Wünschen für Berlins Zukunft gefragt. Darunter gibt es Hoffnungen auf mehr Grün, funktionierenden ÖPNV und vor allem ein tolerantes Miteinander. Von Lorenz Maroldt
Auf welcher Welle soll Berlin die nächsten Jahre surfen? Das war unsere Frage in der vergangenen Woche, zu gewinnen gab es eine Woche Unterkunft mit Vollpension und Kurs im portugiesischen Surfcamp „Goodtimes“. Inzwischen haben wir einen Gewinner aus dem Meer der Einsendungen herausgefischt und benachrichtigt – er surft jetzt erstmal auf einer Woge des Glücks. Wir tauchen hier jetzt aber erstmal ab in die Berliner Welle (eine kleine Auswahl):
+ „Am besten ist natürlich die grüne Welle, aber nicht nur für Autofahrer: Ein Herz für Subway Surfer und den Rettungsdienst! Ansonsten würde ich gerne die Investorenwelle brechen, damit der Rest der Stadt auf seinem liebenswert-schrägen Vibe weitersurfen kann.“ (Luise)
+ „Wir warten auf die perfekte Berliner Welle - im Minutentakt funktionierender ÖPNV, Bürgeramtstermine am nächsten Tag, entspannte und personalreich ausgestattete Feuerwehr und Rettungsdienst, viele tolle leistbare Mietwohnungen, nigelnagelneue perfekt ausgestattete Schulen und jede Menge weitere Brecher, die alle Berliner Wellenreiter begeistern!“ (Brigitte)
+ „Auf der Dauerwelle natürlich! Rudi Völler als Bundeskanzler und Berliner Bürgermeister in Personalunion!“ (Bene)
+ „Ich hoffe, Berlin surft in Zukunft auf einer Welle von gegenseitiger Begeisterung und Akzeptanz. Die schönsten Stunden in dieser Stadt waren geprägt von einem Gefühl der Freiheit, so zu sein, wie man ist, ohne befürchten zu müssen, dadurch von anderen abgewertet zu werden.“ (Maximilian)
+ „Ich bin für die Welle des Miteinanders, der Solidarität und des gemeinsamen Anpackens.“ (Michael)
+ „Ich plädiere für eine Donauwelle, auf der Berlin Richtung KuK-Monarchie bis zum Schwarzen Meer surft.“ (Sebastian)
+ „Die Umwidmungswelle ist für mich der ultimative Surf Trend, vor allem im Vergleich mit anderen Problemchen in Berlin.“ (Thomas)
+ „Auf der Welle zur guten Hoffnung!“ (Christian)
+ „Ich würde mich sehr über eine Welle der guten Laune, der Freundlichkeit und Höflichkeit freuen in Berlin. Und das nicht nur bei der BVG!“ (Gregor)
+ „Hm, so eine Welle aus verfügbaren Bürgeramtsterminenwäre doch mal schick für Berlin! Außerdem trauere ich immer noch dem Radiosender Multikulti nach, der früher einmal über Mittelwelle ausgestrahlt wurde.“ (Barbara)
+ „Gemeinsam können wir Berlin auf der Sauberkeitswelle surfen lassen und eine Stadt schaffen, auf die wir alle stolz sein können.“ (Amin)
+ „Berlin kann gar nicht anders als auf der Dauerwelle surfen.“ (Udo)
+ „Berlin soll auf der entspannten Welle reiten.“ (Henrik)
+ „Berlin ist die Stadt der stehenden Welle - Baustellen Digitalisierung, Weltbild, Verwaltung… Die Liste kann gerne vervollständigt werden.“ (Susanne)
+ „Berlin sollte weiterhin auf der on vogue Welle unterwegs sein.“ (Gerhard)
+ „Auf der perfekten Welle.“ (Angela)
+ „Die Hauptstadt reitet nächstes Jahr hoffentlich auf einer Digitalisierungs-Welle – mit kostenlosem WLAN, digitalen Bürgerservices und innovativen Apps wird das Leben in unseren Kiezen einfacher und vernetzter.“
+ „Berlin sollte in den nächsten Jahren auf einer Umwidmungswelle surfen. Neubau kann leider nicht den Mehrbedarf an Wohnungen in der Stadt decken und es stehen immer mehr Büros in besten Lagen leer.“ (Jennifer)
+ „Auf einer Welle des friedlichen Miteinanders :)“ (Heike)
+ „Auf der Toleranz-Berlin-Kann`s-Welle.“ (Romy)
+ „Auf der Innovations- und Nachhaltigkeits-Welle! Berlin wird zur grünen, smarten und super spaßigen Metropole: solarbetriebene Spätis, fliegende Elektroscooter, selbstreinigende U-Bahn-Stationen, sprechende Ampeln, Graffiti-VR-Brillen…“ (Mario)
+ „Die sanfte Tempo-30-Welle überall in der Stadt (außer Autobahn) und dann Schluss mit dem Schilderwald... das wäre schön!“ (Ines)
+ „Berlin soll die nächsten zehn Jahre auf der Erfolgswelle surfen.“ (Andreas)
+ „Ist doch wohl klar: Ne künstliche Welle in die Spree! Wie der Eisbach in München – da freuen sich alle Landlocked-Surfer hier, und junge Touristen bringen Geld in die Stadt.“ (Daniel)
+ „Berlin sollte in den nächsten Jahren auf der Welle der Sympathie, Liebe und Verständnis für Andere surfen.“ (E. Lübke)
+ „Wir brauchen digitale Mega-Wellen, eine Monsterwelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, eine Chaoswelle für Kreativwirtschaft und Kultur, eine Megawelle für Wissenschaft und Forschung und eine Superwelle als Startup- und Innovationszentrum. (Lina Antje)
+ „Berlin sollte auf der grünen Welle für Radfahrende surfen.“ (Marie)
+ „Auf der Welle der organisierten Zuständigkeit natürlich - gerne auch mit neuem Brett, Pardon Gesetz.“
+ „Auf der Detox-Welle.“ (Melina)
+ „Berlin sollte die `brave wave´ surfen! Es braucht den Mut einer Stadt, weltoffen und sozial gerecht zu sein. Dann kann Berlin alles schaffen.“ (Lara und Silke)
+ „Ich bin stark dafür, dass Berlin die Kultur-Welle surft und die öffentlichen Fördermittel-Töpfe vergrößert.“ (Lewin)
+ „Mein Vorschlag beziehungsweise Wunsch wäre eine ‚Tu-Wat-Welle‘, nicht nur für die Regierung, sondern auch für uns alle. Es ist mir manchmal eine zu selbstgefällige Party-Stimmung in der Stadt.“ (Sanne)