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Nur halb so viel Wasser wie üblich: Berlins Flüsse mit Niedrigständen und Ebbe im Spreespeicher
Sorgen um den Berliner Wassernachschub: Das Brandenburger Landesumweltamt meldet für Spree, Havel und Dahme Niedrigstände. Und ein wichtiger Spreewasserspeicher ist nur halb gefüllt. Von Stefan Jacobs
Die Talsperre Spremberg ist derzeit nur halb gefüllt. Foto: Imago/Rainer Weisflog
Nach einem sehr warmen Donnerstag kann es morgen früh ein wenig regnen, bevor der Altweibersommer es sich und uns wieder gemütlich macht – und vielleicht den wärmsten September seit Messbeginn abliefert. Wie schlecht es um den Wassernachschub steht, zeigt der „hydrologische Wochenbericht“ des Brandenburger Landesumweltamtes. Demnach fließen aktuell in der Spree 44, in der Havel 42 und in der Dahme fünf Prozent der langjährig im September üblichen Wassermengen nach Berlin. Und die Talsperre Spremberg als letzter großer Spreewasserspeicher vor Berlin ist gerade halb voll, um nicht zu sagen: halb leer.