Koalition einigt sich auf Details zu Mietendeckel
Mit freundlicher Unterstützung von SPD und Grünen hat die Bauverwaltung von Katrin Lompscher (Linke) den Mietendeckel passend für die Koalition gemacht. Dazu wurden die Obergrenzen auf maximal 9,80 Euro pro qm erhöht, pauschale Mietsenkungen für bestehende Verträge verworfen und Luxuszuschläge ermöglicht. Gekappt werden soll die Miete nur bei Haushalten, die mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen ausgeben müssen. Damit Vermieter nicht draufzahlen müssen, soll es eine Art Wohngeld geben. Aus Sicht von R2G ist der bissige Mietendeckel damit zum stubenreinen Mietendackel geworden. Die IHK hält ihn weiter für ein gefährliches „Bürokratiemonster“.