„Focus“ schließt sein Kulturressort
Hubert Burda gilt als besonders kunstsinniger Verleger: Eine Million Euro stiftete er für nachgebildete Figuren am Humboldtforum (Glaube, Liebe, Hoffnung, Gebet) – auch sein inzwischen in Berlin beheimateter „Focus“ hatte darüber berichtet. Doch für das Kulturressort des Magazins waren Glaube und Liebe vergebens, Gebete haben nichts genutzt, die Hoffnung ist dahin – ein Fall fürs Medienmuseum: Nur die Ressortleitung darf bleiben, alle anderen müssen gehen. Es kommentiert Hermann Hesse: Allem Ende wohnt die Trauer inne.