Kiezhelfer-Reihe: Zyankali Bar
In Kreuzbergs „Institut für Unterhaltungschemie“ wird nicht mehr angerichtet – wegen Corona. Betreiber Tom Zyankali gibt sein „Forschungslabor“ aber nicht verloren. Von Nina Dworschak
Foto: privat
Kiezhelfer – Auch in der Zyankali Bar in Kreuzberg, dem selbsternannten „Institut für Unterhaltungschemie“, finden derzeit keine Vorlesungen statt. Dem Lehrstuhlinhaber Tom Zyankali (Foto), Spezialist in der Erforschung und Entwicklung süffiger Phänomene, sind damit die Hände gebunden. „Ich kann einige meiner üblichen Spielereien, wie alkoholische Eiscreme, derzeit nicht machen, da sich das für einen alleine kaum lohnt“. Die Mitarbeiter, die sonst die Kundschaft versorgen, während der Professor im Labor verschwindet, sind in Kurzarbeit. „Gelegentlich kommen sie vorbei und basteln mit“, erzählt Zyankali. Er nutzt die Zeit, um sein Portfolio an hausgemachten Zutaten in der Natur zu erweitern. Es gibt einen Lieferdienst, doch „davon könnte ich mir nicht einmal mein Essen leisten“. Für alle, die den Professor unterstützen möchten: Gutscheine für das Zyankali – und andere Kiezläden – finden Sie auf unserer Tagesspiegel-Kiezhelfer-Seite. Damit es sie noch gibt, wenn die Krise vorbei ist. (Foto: privat)
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