Schießpulver riechen
Aufklären – Investigativer Journalismus, davon haben Sie bestimmt schon mal gehört. Aber investigative Ästhetik? Was bitte soll das sein? Das Haus der Kulturen der Welt hat da einen Plan und gleichzeitig eine Ausstellung dazu: „Investigative Commons“ heißt sie und führt bis zum 8. August vor, wie gemeinschaftliche Wahrheitsfindung stattfinden kann, wenn Investigativreporter*innen, Whistleblower*innen, Aktivist*innen, Rechtsanwält*innen und Künstler*innen zusammenarbeiten. Das kann erhellend werden. Und um Sie nicht ganz im Dunkeln zu lassen, was mit solcher Wahrheitsfindung gemeint ist, stellen wir uns kurz ein Internetcafé vor und gehen der Frage nach, ob man den Toten, der hinter dem Tresen liegt, beim Rausgehen übersehen kann, wenn man den Schuss nicht gehört hat. Täglich 12 bis 20 Uhr, Eintritt frei (Registrierung an der Kasse erforderlich), John-Foster-Dulles-Allee 10.