Das Fitnessstudio nach Hause holen
Sich selbst bewegen, statt nur anderen dabei zuzusehen: Das australische Fitnessunternehmen „Les Mills“, das Kursformate wie „Body Combat“ oder „Body Pump“ in die ganze Welt exportiert (auch in einigen Berliner Fitnessstudios werden die Kurse normalerweise angeboten), hat seine Online-Plattform für alle geöffnet. Das heißt, Hobbysportler können im eigenen Wohnzimmer eine Stunde schattenboxen oder sich beim HIIT-Training drillen lassen. Macht allein natürlich etwas weniger Spaß als mit anderen im Kurs (Stichwort: geteiltes Leid ist halbes Leid). Wer im Freundeskreis Gleichgesinnte findet, kann aber natürlich über Videochat gemeinsam schwitzen.
Kleiner Disclaimer an dieser Stelle: Die Corona-Kontaktsperre soll nicht zwangsläufig als Stunde der Selbstoptimierung gesehen werden. Wer ohnehin gerne Sport treibt, oder jetzt endlich mal Zeit für mehr Bewegung und Lust darauf hat, für den sind die Tipps als Anregung oder Alternative zum sonstigen Training gemeint. Es ist in Ordnung, keine Zeit oder übrige Energie für Workouts, Weiterbildung, Lektüre und ausschweifendes (Online-)Kulturprogramm zu haben. Vielleicht muss die Familie im Homeoffice jongliert werden. Oder man muss gerade mehr auf seine psychische Gesundheit als auf seine physische Form achten – das ist mehr als okay!