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Berlinbesuch
Berlinbesuch – Skandale treiben Zuschauerzahlen nach oben. Das trifft auch auf die Nan Goldin Retrospektive „This will not end well“ in der Neuen Nationalgalerien zu. Bei der Eröffnung kam es zum Eklat, da sich Goldin nach dem 7. Oktober extrem kritisch über Israels Vorgehen in Gaza geäußert hat und die BDS-Kampagne und „Strike Germany“ unterstützt. Die Ausstellung sollte die Chance bieten, dass die gespaltene Berliner Kunstszene wieder miteinander ins Gespräch kommt – was wenigstens in Goldins Anwesenheit scheiterte. Nun, nichtsdestotrotz ist die Fotografin eine herausragende Künstlerin und die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen von 1980 bis heute. Die einzelnen Werkreihen werden in Form von Diashows und Filmen in von Hala Wardé entworfenen Pavillons in der oberen Halle des Museums gezeigt – jedes dieser „Gebäude“ ist in Bezug auf die jeweilige Werkreihe konzipiert; zusammen bilden sie eine Art Dorf. Zu nicht Feiertagszeiten muss man Geduld mitbringen, bis man drin ist, können gut zwei Stunden vergehen. Fr bis Mi 10-18, Do 10-20 Uhr, Potsdamer Str. 50, Bushaltestelle Potsdamer Brücke