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Und sonst?
Und sonst? Im Gebäude des heutigen Karlshorst Museums unterzeichneten am 8. Mai 1945 die Oberbefehlshaber der Wehrmacht vor den Vertretern der Anti-Hitler-Koalition die bedingungslose Kapitulation. Ab dem Moment begann auch an dem Ort die sowjetische Geschichte Berlins, denn viele Teile Karlshorsts wurden zum Sowjet-Sperrgebiet für Berliner:innen. Im „Zehlendorf des Ostens“, wie Karlshorst wegen seiner mondänen Villen und seines gehobenen Wohngebiets genannt wurde, wurde die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) geleitet, dort waren u.a. auch die Deutschland-Zentrale des KGBs angesiedelt und später kam auch die Stasi hinzu. Am 6. August findet erneut die Stadtteilführung „Geheimes Karlshorst. Spurensuche im ehemaligen sowjetischen Sperrgebiet“statt, der Rundgang führt an die ehemaligen geheimen und militärischen Standorte. Start ist um 11 Uhr, Treffpunkt Museumseingang, um Anmeldung wird gebeten, Teilnahmegebühr 5/2 Euro. Zwieseler Straße 4, Bushaltestelle: Museum Karlshorst