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Karten sichern: „Rheingold“ an der Deutschen Oper Berlin
Draußenkultur – Frischluft-Klassik: Weil die Bühne zu ist, zieht die Deutsche Oper ins Freie. Wotan, Fricka und Alberich lässt das Haus künftig auf dem Parkplatz flanieren, Fluten besingen und Ringe rauben – Wagner al Fresco, sozusagen. In 90 Minuten jagt das Ensemble durchs pompöse „Rheingold“, das in Virus-Zeiten mit nur zwölf Sängern auskommen muss. Kurz vor Beginn der Dämmerung erklingen ab Freitag die ersten Töne der Rheintöchter: In halbszenischer Aufführung auf dem Asphalt trotzen die Künstler der Zwangspause. Neugierig? Tickets (fünf Euro) gibt’s ab 12 Uhr im Netz – pro Vorstellung nehmen 200 Zuschauer auf dem Parkdeck Platz. Also: losgeklickt und Karten gesichert.