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Checkpoint-Podcast Eine Runde Berlin Zu Gast: Mo Asumang

wir beschreiben Berlin gerne als bunte Stadt. Als vielfältig, tolerant und weltoffen. „Da kann man gar kein Rassismus-Gespenst einpflanzen“, hatte die afrodeutsche Dokumentarfilmerin und Autorin Mo Asumang einmal gesagt – klingt großartig! Im nächsten Satz hat sie ihre Aussage dann allerdings schon wieder korrigiert. Denn sind wir mal ehrlich: Das „Rassismus-Gespenst“ ist überall.

Eine Runde Berlin mit Mo Asumang

Für unsere neue Checkpoint-Podcastfolge „Eine Runde Berlin“ habe ich Mo Asumang, die Ende der 1990er Jahre durch die ProSieben-Sendung „Liebe Sünde“ bekannt wurde, in der Ringbahn getroffen. 60 Minuten Fahrtzeit. Hermannstraße bis Hermannstraße. Wir haben über ihre Kindheit gesprochen und ihre Oma – von der sie erst nach ihrem Tod erfuhr, dass sie als Schreibkraft für die SS gearbeitet hatte. Mo erzählt, welche Anfeindungen und Aggressionen sie in Berlin erlebt hat und warum sie trotz allem davon überzeugt ist, dass es richtig und wichtig ist, mit Rechten zu reden:

„Wir können nicht von Rassisten erwarten, dass sie auf uns zukommen und um Hilfe bitten, weil sie keine Rassisten mehr sein wollen. Das wird nicht passieren. Die Aufgabe liegt bei der Gesellschaft – bei denen, die demokratisch denken und offen sind. Aber das verstehen viele nicht.“

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