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„Endlich mal wieder über Berlin lachen“: Matze Hielscher bei der Checkpoint-RevueRanking: In welchem Bezirk ist es am dreckigsten?Fördergeldaffäre: 50.000 Euro für Gutachten und Beratungsaufträge

von Anke Myrrhe
mit Sönke Matschurek und Björn Seeling
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Vorwarnung: Dieser Checkpoint wurde unter erheblichem Einfluss von Adrenalin, etwas Bier und großer Euphorie verfasst. Rund 800 Gäste kamen gestern zur Checkpoint-Revue ins Punchline, ein fulminanter Abend voller Musik und fröhlicher Berlin-Liebe. „Endlich mal wieder über Berlin lachen – das war wie Therapie für mich“, sagte Podcaster Matze Hielscher im Interview (mehr dazu hier). Denn, das war das Fazit des Abends: Bei aller Kritik und Mäkelei lieben wir diese Stadt doch alle.

Die Checkpoint-Band spielte ihre größten Hits vom Alex bis zum Tempelhofer Feld und „Danke, Kai!“, Comic-Künstlerin Naomi Fearn performte zum ersten Mal ihren Song „Mal doch mal“ darüber, wie sie zum Zeichnen kam. Robert Ide las von der Liebe, Checkpoint-Erfinder Lorenz Maroldt verursachte mit seiner legendären Kiekste-Show einmal mehr beglückte Bauchschmerzen im Publikum.

Und Jessica Gummersbach kürte im Checkpoint-Quiz die Berlinkennerin des Monats (Foto weiter unten) – die sich unter anderen gegen den ehemaligen Bausenator Wolfgang Nagel (SPD) durchsetzte, weil der in der letzten Frage Kai Wegner mit Graf Zahl verwechselte. So kann’s gehen.

Begrüßung bei der Checkpoint-Revue

Anke Myrrhe und Lorenz Maroldt begrüßen die rund 800 Gäste der Checkpoint-Revue im Punchline-Club. 

Volles Haus am Potsdamer Platz

Volles Haus am Potsdamer Platz.

Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe im Gespräch mit „Mit-Vergnügen“-Gründer Matze Hielscher

Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe im Gespräch mit „Mit-Vergnügen“-Gründer Matze Hielscher.

Der Herold trägt neue Anfragen vor

Jessica Gummersbach, der Checkpoint-Herold, trägt Antworten auf Senatsanfragen vor. Tierisch gut! 

Checkpoint-Band begeistert Punchline-Club

Die Checkpoint-Band um Sänger Stephan Wiehler und Naomi Fearn begeistert das Publikum.

Die Berlin-Kennerin des Monats

Luise Wegschneider sicherte sich den Titel als „Berlinkennerin des Monats“. Sie setzte sich unter anderem gegen den ehemaligen SPD-Bausenator Wolfgang Nagel (1989 bis 1996) durch und ordnete als einzige das Zitat „Wenn man 16 sagt, muss auch 17 folgen“ dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner zu.

Wollen Sie auch mal dabei sein? Dann am besten gleich jetzt Tickets für die nächste Show sichern: Am 4. Juni sind wir wieder im Punchline zu Gast. Dann mit Ricarda Lang im Interview. Hier geht’s zum Vorverkauf. Wir freuen uns auf Sie!

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Ihr Harry Besserschläfer Team
in der Kantstr. 93a/Windscheidstr., 10627 Berlin
www.matratzen-berlin.de
 

„Ich denke manchmal, dass wir unsere Stadt nicht mehr richtig lieb haben“, sagte Matze Hielscher gestern Abend. Ein Indiz dafür: Vollgepisste Matratzen und sonstiger Unrat auf den Straßen Berlins. Rund 193.000 Müll-Meldungen liefen 2025 über „Ordnungsamt Online“ ein (23.000 mehr als im Vorjahr). Auf Checkpoint-Anfrage liefert die Umweltverwaltung das Bezirke-Ranking. Welcher Bezirk vorn liegt, lesen Sie heute in der Checkpoint-Vollversion.

Was Sie sonst noch verpassen, wenn Sie noch kein Abo haben? Zum Beispiel das hier:

+ 50.000 Euro für Gutachten und Beratungsaufträge: So viel extra kostet die Fördergeldaffäre Berlin

+ Süß-rote Saison: Wie die Erdbeerernte in diesem Jahr wird (und wie teuer)

+ Personalie: Welcher kleine Bruder sich für eine große Aufgabe bewirbt.

+ Tagesaktuelle Stadtleben-Tipps und exklusive Verlosungen

+ Den Comic „Berliner Schnuppen“ der großartigen Naomi Fearn.

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Das Smartphone isst mit – bei vielen Restaurantgästen gehört es zum Essen dazu wie Messer und Gabel. Bevor sie reinhauen, wird rausgehauen, und zwar eine Story für Social Media. Den Betreibern des Sterne-Restaurants „Nobelhart & Schmutzig“ in Mitte schmeckt das nicht, wie sie auf Instagram teilten (witzig!). Ein Gast hatte ihnen abgesagt, weil er erfahren haben will, dass Knipsen unerwünscht sei – während ein Food-Blogger Aufnahmen machen durfte.

Für Nahrungs-Nahaufnahmen fliege niemand raus, kommentierte „Nobelhart & Schmutzig“. Doch alle Gäste sollten sich wohlfühlen – ohne Sorge, von Fremden fotografiert zu werden. „Darüber hinaus möchten wir dich dazu inspirieren, das Telefon mal zur Seite zu legen, dich auf das Erlebnis bei uns einzulassen und ganz bei deiner Begleitung zu sein.“

Apps wie „Deal me now“ dagegen belohnen Kulinarik-Knipser sogar. Nutzer bekommen in ausgewählten Lokalen 50 Prozent Rabatt, wenn sie den Restaurantbesuch posten (und so Werbung machen). Einzige Voraussetzung: mindestens 300 echte Follower und ein öffentliches Instagram-Profil. Kein Wunder bei all dem Klicken und Swipen, dass heute nichts mehr so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.

Opinary: Fotografieren Sie Ihr Essen im Restaurant?

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Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung eines Mädchens in einem Neuköllner Jugendclub wird gegen Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) nicht wegen Strafvereitelung im Amt ermittelt.

Warum Katharina Günther-Wünsch (CDU) das Ende März im Abgeordnetenhaus erzählte? Weil die Justizverwaltung ihr das so zugearbeitet habe, erklärte die Jugendsenatorin gestern im Bildungsausschuss. Und zitierte wörtlich aus der Passage: „Zudem wurde, ebenfalls aufgrund von Privatanzeigen, ein Verfahren gegen die Jugendstadträtin des Bezirksamtes Neukölln wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet.“ Dass dieser Straftatbestand für eine Stadträtin gar nicht in Frage kommt, sollte gerade die Justizverwaltung eigentlich wissen.

Die von Nagels Anwalt geforderte Unterlassungserklärung (CP vom 15. April) will die Jugendverwaltung nicht abgeben: Wie eine Sprecherin dem Checkpoint sagte, sei das Schreiben zwar „umgehend“ beantwortet worden. Aber: „Die Senatorin hat sich im Abgeordnetenhaus zutreffend auf Grundlage der ihr vorliegenden Informationen geäußert.“

Günther-Wünsch schimpfte im Ausschuss, das Jugendamt und Nagel hätten massive Fehler gemacht und verzögerten nun die Aufarbeitung. Zu einem ersten Termin zur Gründung der Aufarbeitungskommission sei Nagel „vollkommen unvorbereitet“ erschienen, sodass die Sitzung habe vertagt werden müssen. „Inzwischen sind wieder Wochen ins Land gegangen. Und wer Schutzbefohlene nicht ausreichend schützt, der darf sich bei der Aufarbeitung keine Zeit lassen.“ Recht hat sie.

Und noch ein paar Lesetipps aus der Tagesspiegel-Redaktion:

+ Räumen Touristen bald Berlin auf?: „Die Deutschen sollen sich um ihren eigenen Müll kümmern

+ Rapper Marteria im Interview: „Ich hab‘ irgendwann gemerkt, dass Berlin nicht mehr gesund für mich ist

+ Die VornamenswendeWer heißt heute noch Mandy oder Silvio?

+ Letzte Chance für den Wechsel ab Klasse 5: Diese Berliner Gymnasien haben noch Plätze frei

Telegramm

Der Christopher Street Day in Berlin steht dieses Jahr unter dem Motto „Haltung ist hot“ – und ist erstmals zweitägig. Am Freitagabend (24. Juli) gibt‘s eine Versammlung am Brandenburger Tor, der große Demo-Zug zieht am Samstag durch die Stadt (25 Juli). Freut bestimmt auch den Queerbeauftragten Alfonso Pantisano.

Zum Mauerfall hatte die DDR rund 16,5 Millionen Einwohner. Das DDR-Museum begrüßte Montag seine zehnmillionste Besucherin – und schenkte der Lichtenbergerin Silvia Wieland lebenslang freien Eintritt und einen Geschenkkorb. Und was war drin? Ein ikonischer Netzbeutel, zwei Eierbecher Motiv „Huhn“ und eine Badeente mit DDR-Trikot. Früher war nicht alles besser.

Zwei Jahre nach dem Ende der DDR wurden die Sanitäranlagen im Ostflügel des Abgeordnetenhauses zum letzten Mal renoviert. Das war 1992. Ab Mitte August sollen 17 Toilettenräume auf sechs Etagen „umfassend und nachhaltig“ saniert werden (Q: Vergabeplattform). Über die neuen Klos freuen wird sich allerdings erst das nächste Parlament: Die Bauzeit beträgt 14 Wochen.

Rund einen Monat bevor der Karneval der Kulturen wieder durch Berlin ziehen will, fehlen noch rund 100.000 Euro. „Wir haben intensiv gekürzt, verhandelt und zugleich viel Solidarität aus den eigenen Reihen erlebt“, sagt Organisatorin Anna-Maria Seifert dem Checkpoint. Den Rest soll nun eine Spendenkampagne und der Verkauf von Karnevals-Merchandise bringen.

Unfreiwillige Sporteinheiten gibt’s auch abseits von Hauptbahnhof und Südkreuz. Die Rolltreppen bei der S-Bahn verweigerten 2025 fast doppelt so häufig die Auffahrt wie 2021, die Ausfalltage stiegen von 2212 auf mehr als 4000 (Q: Anfrage Ronneburg, Linke). Ursächlich: Vandalismus und Splitt.

Aufwärts geht’s hingegen bei der BVG. Die konnte ihre Ausfalltage im selben Zeitraum um 1000 reduzieren (2025: 2500 Tage).

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Apropos: Die BVG hat ihre fünfte Supertram (nicht zu verwechseln mit Supertramp) in Empfang genommen. Doch die 50 Meter langen Straßenbahnen vom Typ „Urbanliner“ sind arbeitslos, weil es Probleme mit der Zulassung gibt. Auf Anfrage bestätigte die BVG, dass sie ausstehende Berechnungen an die zuständige Behörde nachgeliefert und Gespräche über die Zulassung geführt hat. Vielleicht klappt’s ja mit Bahn frei im Mai?

Besser läuft’s bei Lime. Deren grün-weiße E-Scooter und Fahrräder rollen durch eine Gebietserweiterung ab Samstag auch durch Friedrichshagen (oder werden dort zu Stolperfallen). Faul oder clever? Statt Fahrzeuge hinzukarren, „geht das Unternehmen davon aus, dass Nutzer E-Scooter und E-Bikes aus angrenzenden Gebieten wie Köpenick ganz natürlich nach Friedrichshagen bringen und dort ihre Fahrt beenden.“

Ausgerechnet im selbsternannten Fuchs-Bezirk: Reinickendorf warnt Anwohner vor einem „auffällig aggressiven Fuchs“. Der treibe sein Unwesen in der Brusebergstraße/Klamannstraße, wo er mehrfach freilaufende und angeleinte Hunde gebissen habe. Nach aktuellem Erkenntnisstand des Bezirks handele es sich um ein Einzeltätertier, das „nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt ist“. In Berlin findet eben jeder seine Nische.

Rollkoffer raus! So lässt sich das Ergebnis unserer gestrigen Abstimmung zusammenfassen. Knapp zwei Drittel der Checkpoint-Leser, die gestern mitgemacht haben (1531 abgegebene Stimmen), wünschen sich weniger Touristen in der Stadt. „Nicht repräsentativ“, kontert ein Visit-Berlin-Sprecher auf Anfrage. „Wir nehmen Berliner als gute Gastgeber wahr.“ Ob das repräsentativ ist?

Weniger gute Gastgeber: Das Berghain ist mal wieder in einem Ranking abgestürzt und gehört jetzt laut „DJ Mag“ nicht mehr zur Top 20 der angesagtesten Clubs der Welt. Wetten, dass die Schlange gleich lang bleibt?

Zitat

„Ich denke, wir sollten Eis nicht mit Strom- oder Spritpreisen vergleichen.“

Niko Robert, Patissier und Inhaber der Eisläden „Hokey Pokey“. Machen wir aber! Eine Kugel bei ihm kostet 3,20 Euro – und damit so viel wie 1,4 Liter Diesel an Berliner Tankstellen.

 

Kiekste

19 Euro?! Preis-Leistung hat hier richtig reingehauen. Diese schlagfertige Situation hat Checkpoint-Leser Ingo Roessler in der Bahnhofstraße in Köpenick entdeckt und festgehalten – vielen Dank! Weitere Berlin-Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.

Berliner Gesellschaft

Geburtstag – „Liebe Ulla D. willkommen in der 75er-Runde, mit viel Power weiterhin bei Dir und viele frohe Zeiten in unserer Runde. Heute von Petra B. gewünscht.“ / „Liebes Öchen, mit 17 hat man noch Träume, heißt es. Mit 71 aber auch! Darauf stoßen wir heute an. Alles Liebe und Gute zum Geburtstag von Deinem Schlumpf.“ / Jörg Stroedter (72), Politiker (SPD), MdA & stellv. Fraktionsvorsitzender / „Lieber Henry Tiberius – alles Liebe zum Geburtstag! Du bist mein bester Freund, mein größtes Abenteuer und mein größtes Glück. Auf alles, was noch vor uns liegt – voller Liebe, Lachen und Abenteuer! With love, Bianca.“ / David Wagner (55), Schriftsteller („Leben“, „Verlaufen in Berlin“)

Sonnabend – Marco Brauchmann (41), Politiker (CDU) und Lehrer, Bezirksstadtrat in Treptow-Köpenick / Haile Gebrselassie (53), viermaliger Gewinner des Berlin-Marathons

Sonntag – „Die Superoma Ingrid Birke hat Geburtstag und der ganze Birkenwald gratuliert“ / Anton Brandt (19), Eishockeyspieler, Torwart bei den Eisbären / „Lieber Hans Rombach, Kameramann, Fotograf und Autor, zu Deinem heutigen Geburtstag alles, alles Gute und Liebe wünscht Dir T.“ / Joachim Sauer (77), Chemiker und Quantenforscher, war Professor an der Humboldt-Universität, Ehemann von Angela Merkel / Catrin Wahlen (54), Politikerin (Grüne), MdA 

+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn oder der Lieblingskollegin zum Geburtstag, den Großeltern zum Hochzeitstag oder einem Sportverein zum Jubiläum im Checkpoint gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de. +++

GestorbenBertram Bär, * 2. Juni 1942, verstorben am 29. März 2026 / Ursula Gertrude Johanna Luther (geb. Ludin), * 28. November 1927, verstorben am 3. März 2026 / Ortwin Ratei, * 8. Mai 1934, verstorben am 22. März 2026 / Reiner Uelze, * 21. September 1940, verstorben am 28. Februar 2026

StolpersteinHilde Monte, geb. Meisel (*1914 in Wien) war im Widerstand und nutzte dort verschiedene Decknamen. Sie arbeitete u.a. für die BBC, veröffentlichte die Bücher „How to conquer Hitler“ und „Help Germany to revolt!“ und war ab 1944 für den US-Geheimdienst tätig. Bei einer Mission im Dreiländereck Schweiz, Liechtenstein und Österreich wurde sie am 17. April 1945 beim Versuch, die Grenze zu überqueren, erschossen. An Hilde Monte erinnert ein Stolperstein in der Landhausstr. 3 in Wilmersdorf.

Encore

Berlin säuft anders. Bei den Cocktail-Vorlieben geht die Hauptstadt einen Sonderweg, wie die neue Studie eines Kaffeeautomaten-Testers herausgefunden haben will. Die Analyse von Google-Suchanfragen ergab: Sechs Bundesländer trinken am liebsten Mojito (vor allem im Westen), sechs weitere nippen zufrieden am Aperol Spritz (eher im Osten), die restlichen drei schlürfen Margaritas.

Und Berlin? Bleibt besonders. Als einziges Bundesland man hier angeblich am liebsten: Negroni. „Die Berliner Präferenz signalisiert eine bewusste Abgrenzung vom Mainstream.“ Eh klar. „Statt süßer Erfrischung wählt die Hauptstadt herb-elegante Komplexität.“ Oder doch lieber Schulle?

Elegant recherchiert haben gestern Christoph Papenhausen, Margarethe Gallersdörfer, Robert Kiesel und Nora Weiler, Antje Scherer hat die Nüsschen gereicht (Stadtleben) und Jasmine Dellé alles hübsch angerichtet (Produktion). Morgen braut hier Sönke Matschurek den besten Berlin-Newsletter für Sie.

Wir sehen uns hier am Montag wieder. Bis dahin!

Anke Myrrhe

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