zwölf Monate, zwölf Ringbahnfahrten: Mit 2023 endet auch ein weiteres Jahr „Eine Runde Berlin“. Ein kleiner Rückblick …
Im Januar haben Siegfried und Joy für magische Momente gesorgt, im Februar hat „Nebenan.de“-Gründer Till Behnke uns erklärt, warum er weiterhin an das Gute im Internet glaubt, im März hat Medienanwalt Christian Schertz darüber gesprochen, was uns Privatsphäre noch wert ist und im April Carla Rochel über den Protest der „Letzten Generation“.
Im Mai habe ich Paraschwimmerin Elena Semechin gefragt, wie es ihr gelingt trotz Rückschlägen stark zu bleiben, im Juni Alvaro Soler, wie TikTok die Musikwelt verändert. Im Juli hat Ruth Moschner über 20 Jahre im deutschen Privatfernsehen gesprochen, im August die First Lady Elke Büdenbender über den Vertrauensverlust der Deutschen in die Demokratie.
Im September hat Sebastian Hotz („El Hotzo“) klargestellt, warum Berlin besser als sein Ruf ist. Im Oktober hat Sebastian Fitzek dargelegt, dass Berlin der perfekte Ort für Thriller ist. Im November wollte ich von Verkehrssenatorin Manja Schreiner wissen, wie wir in Zukunft durch die Stadt bewegen werden?
Bevor wir jetzt gleich die letzte gemeinsame Runde in diesem Jahr drehen, würde mich interessieren: Welche Folge hat Ihnen am besten gefallen? Und warum? Und welche Gäste sollen 2024 in die Ringbahn steigen? Ich freue mich über Rückmeldungen an checkpoint@tagesspiegel.de
Und nun zum Dezember: Wer regelmäßig diesen Newsletter liest, weiß: In Berlin geht's wild her! Wie wild, darüber habe ich in der letzten Podcastfolge in diesem Jahr mit Derk Ehlert gesprochen. Derk Ehlert ist Wildtierreferent des Senats, kümmert sich seit mehr als 20 Jahren um Berlins Großstadtdschungel und ist quasi mit jedem Tier hier per du.
Im Podcast erzählt er von verliebten Winter-Füchsen, einem Dachs, der sich auf die A113 verirrt hat und Wildschweinclans, die die Stadt unter sich aufteilen. Außerdem Thema: die Wildschweinlöwin, die im Sommer für ein weltweites Medienecho gesorgt hat und die Frage, ob es in der Tierwelt sowas wie eine berlinbedingte Evolution gibt.
„Ich kann nicht erwarten, dass all die Menschen in dieser Stadt auch Natur- und Tierfreunde werden. Müssen sie auch gar nicht“, sagt Ehlert. „Aber es ist mir wichtig, den Menschen zu erklären, was hier passiert und ihnen zu zeigen, wie großartig diese Stadt ist.“ Zwischen 15.000 und 20.000 Tier- und Pflanzenarten lassen sich hier mittlerweile zählen, „eine höhere Biodiversität als auf vergleichbaren Flächen außerhalb der Stadt“.
Die neue Folge „Eine Runde Berlin“ mit Derk Ehlert gibt’s ab sofort auf Tagesspiegel.de, Spotify und Apple Podcasts. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie reinhören.