Weihnachten steht vor der Tür und damit Berlins leerste Tage des Jahres – wenn es die Zugezogenen denn nach Hause schaffen. Am Donnerstag verwehte Sturmtief „Zoltan“ vielen Reisenden das Driving Home for Christmas gewaltig. Wegen der starken Böen musste der Zugverkehr im Norden und der Mitte Deutschlands eingestellt werden. Betroffen davon waren auch viele Verbindungen aus Berlin. Zeitweise fielen sämtliche Fernverkehrszüge auf der wichtigen Verbindung von Berlin nach Hannover aus und damit auch etliche Fahrten Richtung Nordrhein-Westfalen. Auch für Freitag kommt es laut Deutscher Bahn zu Verspätungen und Ausfällen. Die Zugbindung ist für die Betroffenen aufgehoben – und macht die proppenvollen Züge am Weihnachtswochenende wohl noch ein bisschen enger.
So kurz vor Weihnachten fragen wir sicherheitshalber mal nach: Haben Sie schon einen Weihnachtsbaum gekauft? Nein? Na dann besser schnell! Sie könnten sonst einen wichtigen Teil Ihrer deutschen Identität aufs Spiel setzen. Findet zumindest CDU-Chef Friedrich Merz. „Wenn wir von Leitkultur sprechen, von unserer Art zu leben, dann gehört für mich dazu, vor Weihnachten einen Weihnachtsbaum zu kaufen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Manchem brannte in den sozialen Medien da gleich die Lichterkette durch. An der Tradition mit dem Nadelgewächs ist doch nichts falsch, will man jenen zurufen – es sei denn, es wäre die einzige Idee, die man als Politiker für dieses Land hat.
Immerhin war sogleich SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert mit etwas Ironie zur Stelle, um die Merz’sche Definition „um wesentliche deutsche Kulturgüter“ zu erweitern. „Neben dem Weihnachtsbaum gehören auch Würstchen mit Kartoffelsalat sowie die Loriot-Folge ‚Weihnachten mit Hoppenstedts‘ und der Film ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘ zur deutschen Leitkultur“, sagte er dem Tagesspiegel. Zudem solle das fehlerfreie Aufsagen des Satzes ‚Früher war mehr Lametta!‘ Voraussetzung für eine erfolgreiche Einbürgerung werden.“ Wir jedenfalls sind nach dieser Debatte endgültig reif für ein paar Tage Auszeit.
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Was neben einem Nadelbaum im Haus für sie Weihnachten ausmacht, wollten wir von Berliner Spitzenpolitikern wissen. Auf ihre Antworten können sich wohl die meisten einigen: An erster Stelle beim Weihnachtsfest steht eine gute Zeit mit Familie und Freunden. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird es im Kreis der Familie in Spandau ruhig angehen lassen. Ähnlich lautet das Programm bei Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD). Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch fährt mit ihrer Familie „zu den Omas und Opas in Bayern“ und Linke-Fraktionschef Carsten Schatz will an den Feiertagen Familie und Freunde „quer durch die Republik“ besuchen. Und was kommt dabei auf den Tisch?
+ Kai Wegner: „An Heiligabend gibt es wie jedes Jahr Fondue. Eine Tradition, die es schon bei meinen Eltern gab.“
+ Franziska Giffey: „Heiligabend wird es klassisch Kartoffelsalat und Würstchen geben und dieses Jahr mache ich Berliner Zitronenspeise und Mousse au Chocolat zum Nachtisch. Am ersten Feiertag gibt es Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl und Klößen.“
+ Bettina Jarasch: „Wir essen, was mein Vater auf den Tisch bringt. Traditionell ist das Rehrücken mit Preiselbeeren.“
+ Carsten Schatz: „Ich lasse mich überraschen und bin gespannt auf das, was aufgetischt wird.“
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Trotz der Völlerei machen wir noch keinen Verdauungsschlaf, sondern kehren nochmal hellwach zurück ins politische Berlin. Dort will der Senat mit der Hauptstadt nicht höher hinaus. Um mangelnde Ambitionen der Landesregierung soll es hier nicht gehen. Vielmehr um Aussagen von Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt, die Traufhöhe von derzeit 22 Metern nicht zugunsten von mehr Stockwerken und Wohnungen auf 30 Meter anheben zu wollen: „Nein, eine Anhebung der Hochhausgrenze in der Berliner Bauordnung ist nicht geplant. (Q: schriftliche Anfrage Andreas Otto, Grüne). Auch sonst zeigt Kahlfeldt manchen Vorbehalt gegen Hochhäuser. Die Baukosten seien höher, die Bewirtschaftung „aufwendig und kostenintensiv“, weshalb die Voraussetzungen für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Hochhäusern „zunächst nicht besonders günstig“ seien. Ein neues Hochhausleitbild will sich Schwarz-Rot dennoch bauen.
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Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zappelt beim Thema Abschleppen derweil hilflos am Haken wie ein falsch geparktes Auto. Um die Busspur auf der Hauptstraße allmorgendlich von Falschparkern freizubekommen, hat der Bezirk ein per Vertrag mit der Bußgeldstelle der Polizei gebundenes Abschleppunternehmen regelmäßig für die Morgenstunden vorbestellt – nur um dann sitzengelassen zu werden. Die Vorbestellungen habe das Abschleppunternehmen „leider zu 90% abgesagt wegen Personalmangel“, schreibt Verkehrsstadträtin Saskia Ellenbeck (Grüne) auf „X“, ehemals Twitter. Sie hofft auf bessere Zeiten, wenn die Straße Anfang 2024 neu aufgeteilt wird. Mit einer zeitlich unbegrenzten Busspur und einem breiten Radweg, neben dem einzigen verbliebenen Kfz-Streifen. „Die Bauplanung hat stattgefunden. Was wir jetzt noch brauchen, ist die Baustellenanordnung von der Senatsverkehrsverwaltung und gutes Wetter.“
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Der monatelange Streit zwischen der Berliner CDU, dem Vorstand der Jungen Union Berlin und verschiedenen Gruppen innerhalb der JU geht in die nächste Runde. Was bisher geschah: Im Juli wurde Harald Burkart bei einer digitalen Wahl zum neuen Vorsitzenden gewählt, mehrere JU-Kreisvorsitzende erkannten die Wahl nicht an, darunter der Berliner Abgeordnete Lucas Schaal, der selbst Ambitionen auf den Posten hatte. Gemeinsam mit einer Reihe Kreisvorsitzender focht er die Wahl an, dieser Antrag wurde aber aufgrund von Form- und Fristverletzung als „unzulässig“ abgelehnt. Wie berichtet entschied das Landesparteigericht schließlich: Die Vorstandswahlen waren nicht satzungskonform – hätten so nicht durchgeführt werden dürfen.
Für den CDU-Landesverband ist die Lage damit klar: der Landesvorstand muss neu gewählt werden. Der aktuelle Landesvorstand ist anderer Meinung. Er will gegen die Entscheidung des Parteiengerichts Rechtsmittel einlegen. „Die Wahlen haben Bestand“, so der bisherige JU-Vorsitzende Harald Burkart. Fortsetzung folgt.
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Kerzenlicht und Festtagsbraten erzeugen gesundheitsschädliche Partikel – vor allem beim Ausblasen. Doch es gibt ein einfaches Gegenmittel, weiß Martin Ballaschk.
Telegramm
Ob die Remmos einfach nur an Weihnachten vereint als Familie unterm Christbaum sitzen wollten? Mehrere Männer haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, einen 26-jährigen Remmo-Mann aus dem Krankenhaus des Maßregelvollzugs zu befreien. Wachleute entdeckten sie rechtzeitig. Die Täter flüchteten. Der Gefängnisinsasse sitzt jetzt allein in einer Isolierzelle.
Kurz abgebogen zur A100: Dafür, dass deren 16. und der geplante 17. Bauabschnitt zusätzliche Schadstoffwerte für die umliegenden Quartiere bedeuten, „liegen keine Informationen vor“, will die Senatsverkehrsverwaltung glauben machen (Q: schriftliche Anfrage Grüne-Fraktion). Antje Kapek (Grüne) glaubts dennoch nicht. „Die Antwort des Senats ist eine Farce: mehr Autobahnen bedeuten auch immer mehr Verkehr. Sie erzeugen dadurch logischerweise mehr Lärm und Feinstaub und leisten somit einen Bärendienst für die Gesundheit der Anwohnenden.“
Auch um etwas gegen Schadstoffe zu tun, schafft die BVG weitere 50 Gelenk-E-Busse an. Allerdings muss es nur (!) 50 Gelenk-E-Busse heißen. Möglich wären bis zu 344 gewesen. Dass es in der ersten Bestellung nicht mehr geworden sind, hat nach Checkpoint-Informationen einen simplen Grund: Weil die neuen Betriebshöfe auf sich warten lassen, fehlt der BVG der Platz für mehr Busse.
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Was Schönes von der BVG schreibt uns dagegen Leserin Christine B. Auf der Fahrt mit der Buslinie 101 meldete sich plötzlich der Busfahrer: „Liebe Fahrgäste, bitte erschrecken Sie nicht. Ich werde gleich das Licht löschen. Wir überqueren den Kurfürstendamm. Bitte schauen Sie nach links und rechts und genießen Sie die Beleuchtung der Straße.“ Und zack, Beleuchtung aus, Lichterglanz an. „Wir Fahrgäste haben uns sehr über diese Freundlichkeit gefreut und haben geklatscht“, schreibt unsere Leserin. „So können Busfahrer auch sein.“
Und noch was Erfreuliches zu Weihnachten: Anders als im vergangenen Jahr steht der Weihnachtsbaum vor dem Abgeordnetenhaus in diesem Jahr wunderbar gerade und macht auch sonst eine gute Figur (Höhe 12 Meter, aus der Revierförsterei Fahlenberg aus Gosen Neuzittau). Ganz anders jedenfalls als sein Artgenosse vor dem Rathaus Kleinmachnow, der am Donnerstag auf einen Lieferwagen stürzte. Verletzt wurde zum Glück niemand.
An anderer Stelle sieht Berlin hingegen noch immer sehr nach Herbst aus. Fotos von Gehwegen voller Laubhaufen aus der Sander- und Friedelstraße schickt uns Leser Philipp J. aus Neukölln. Daran hätten auch mittlerweile vier Anzeigen in der Ordnungsamts-App nichts geändert. „Es entsteht der Eindruck, man hat den Stadtteil bei der BSR eigentlich aufgegeben.“ Ist das so? Von der BSR gabs dazu am Donnerstag leider keine Antwort mehr.
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Wer ein Liebhaber des gedruckten Tagesspiegels ist, findet auch nach der Lektüre immer eine gute Verwendung für die alten Seiten. Nicht anders geht es dem Botanischen Garten. Dort helfen alte Tagesspiegel-Ausgaben (noch im großen Format) gerade dabei, die Kakteen und afrikanischen Sukkulenten vor tropfendem Wasser aus den undichten Dachfenstern des Kakteenhauses zu schützen. Behoben werden soll der Schaden wohl erst in fünf Jahren. Wir hoffen der Vorrat an Zeitungen ist noch entsprechend groß.
Zum ungewollten Wasserspielplatz mutiert bei starkem Regen immer wieder der Spielplatz der US-Berlin-Brigade an der Billy-Wilder-Promenade in Lichterfelde. So auch jetzt wieder. Es komme „leider regelmäßig zur Überflutung der Sandfläche“, teilt der Bezirk Steglitz-Zehlendorf in einer Pressemitteilung mit. Und zur Sperrung der Anlage. „Dies ist kein Dauerzustand“, erklärt der Bezirk. Nun wird die Sache professionell angegangen. Um den Untergrund zu untersuchen hat ein Ingenieurbüro schon im Oktober „Kernbohrungen“ durchgeführt. Darauf aufbauend sollen im kommenden Jahr „bauliche Eingriffe“ die Pfützen in den Griff bekommen. Und bis dahin will der Bezirk mit Pumpen anrücken, wenn es mal wieder regnet.
Zitat
„Ich wünsche mir, dass Friedrich Merz die Zeit unterm Tannenbaum nutzt, um sich zu fragen, ob sein Politikstil der richtige für eine staatstragende Union ist.“
SPD-Parteichef Lars Klingbeil im Tagesspiegel-Interview auf die Frage nach seinem Weihnachtswunsch an Friedrich Merz – noch bevor dieser die Weihnachtsbaum-Leitkultur-Debatte gestartet hatte.
Stadtleben
Essen & Trinken – Im „Verōnika“ lässt es sich kosmopolitisch kredenzen: Im vierten Obergeschoss des Fotografiska Museums können die Gäste zwischen kuratierter Kunst ausgefallenere Rezeptideen auch außerhalb der Festtage verköstigen – darunter fallen Entrecôte, Rib-Eye-Steak, Tempura-Austern, Jakobsmuschel oder Hummer-Omelett. Das Restaurant im ehemaligen Tacheles-Gebäude serviert aber auch weniger dekadente Speisen wie Hühnchen mit Pommes Frites oder vegane Blumenkohl Milanese mit Tomaten-Confit, Kokosnuss-Mozzarella und Thai-Basilikum. Di-Sa 17-19 Uhr, Oranienburger Straße 54, U-Bhf Oranienburger Tor
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Kiekste
Es weihnachtet sehr – auch in urigen Berliner Eckkneipen! Checkpoint-Leser Dirk Jericho hat dieses festliche Schaufester in der Danziger Straße in Pankow entdeckt, vielen Dank! Die Adresse für Ihre stimmungsvollen oder kuriosen Berlin-Bilder: checkpoint@tagesspiegel.de.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Marijam Agischewa (65), Schauspielerin, u.a. in „Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen“ / „Meiner Besten Kollegin Alex ganz liebe Geburtstagsglückwünsche – lass dich heute ordentlich feiern! Hätte dich gern live gedrückt, nun kommt hiermit ein Ersatzdrücker! Alles Liebe!“ / David Fofana (21), ivorischer Fußballspieler als Leihspieler beim 1. FC Union Berlin / Britta Heidemann (41), Fechterin, Weltmeisterin (2007), Olympiasiegerin (2008) und Europameisterin (2009) / Felicitas Hoppe (63), Schriftstellerin und Trägerin des Georg-Büchner-Preises 2012 / „Wenn die Sonne scheint, lebt es sich am schönsten. Alles Gute, Janis!“ / „Lieber Bruder JOACHIM, ich wünsche Dir für Dein neues Lebensjahr Gesundheit und viele schöne Erlebnisse! Beim Skatspielen und bei der Fußballwette wünsche ich Dir viel Glück? Lass Dich heute feiern und verwöhnen! Alles Liebe Brigitte“ / Daniela Kluckert (43), FDP-Politikerin, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr / Christian Liebig (69), Bassist und Rockmusiker / Markus Mosa (56), Wirtschaftsmanager (EDEKA) / „Ein Leben für die Kunst! Heute wird die Gründerin der RAAB-Galerie in der Goethestraße, Frau Ingrid Raab, 80 Jahre alt.“ / Christian Schreider (52), SPD-Politiker und seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages / „Lieber Tommi, auch ohne die geplante große Party soll dein 70. Geburtstag heute ein wunderbarer Tag für dich sein. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt wünschen dir Mücke und Andy“ / „Lieber Tommi, zum 70. alles Liebe und weiterhin „Schönes Spiel“ in allen Lebenslagen. Deine vier Mädels R, G, U & L aus Overath.“ / „Alt wie ein Baum sollst du werden mit Wurzeln die nie ein Sturm bezwingt... Zum Jubeltag die herzlichsten Wünsche an Christiane Wienecke! Laß Dich feiern und von deinen Lieben verwöhnen!“
Nachträglich zum 19. Dezember: „Nachträglich zum 97.!! Eckart Dux, Schauspieler und Deutschlands dienstältester, noch tätiger Synchronsprecher“
Sonnabend – Gollaleh Ahmadi (41), MdA (Bündnis 90/Die Grünen) / „Christiane Bauer, einen herzlichen, lieben Geburtstagsgruß von den LKP-Mädels“ / Hans-Christian Hausmann (48), ehem. für die CDU im AGH / „Klaus-Heinrich Kanstein, Pfarrer/Superintendent i.R., 90 Jahre“ / Andreas Kugler (56), ehem. für die SPD im AGH / Ante Zelck (60), Unternehmer und Hostelpionier
24. Dezember – „Alt genug, um es besser zu wissen… jung genug, um es trotzdem zu tun. In diesem Sinne gehen die herzlichsten Glückwünsche an das Geburtstagskind Christine (73) von ihrer Familie Norbert, Nadine und der wilden Hilde ?“ / „Heute feiert unser Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opa und Großvater Dieter Hanky seinen 92. Geburtstag. Die ganze Familie gratuliert sehr herzlich!“ / Dr. Götz Naleppa (80), Regisseur, Dramaturg und Klangkünstler, „alles Gute zum Geburtstag und viele weitere kreative, glückliche und kraftvolle Jahre, baci e abbracci R+R+D“
25. Dezember – „Wolfgang Schön: Ich wünsche meinem Bruderherz zum 70. Geburtstag alles Gute. Möge es für dich ein gutes Jahrzehnt werden, mit viel Freude am Leben, wenig Krankheiten und mit ganz viel Zeit für deine Lieblingstätigkeiten. Vor 70 Jahren sind wir gemeinsam zu Weihnachten auf die Welt gekommen. 70 Jahre sind unsere Züge nebeneinander gefahren, mal mit mehr und mal mit weniger Abstand. Ich bin glücklich dich an meiner Seite zu spüren. Dein Bruder Manfred“ / „Herzlichen Glückwunsch ,Tinchen'! Die beste Ehefrau von allen hat heute Geburtstag.“
26. Dezember – Linda Vierecke (41), MdA (SPD)
27. Dezember – „Unser Gatower Pauker ,Stremi' (Michael Stremlau) wird heute 70! Alles Gute! In Liebe deine Frau Regine ❤️“
28. Dezember – „Zum 80. ‚Tag der unschuldigen Kindlein‘ Geburtstags-Glückwünsche nicht nur der Familie samt Zwillings-Enkelchen für Ellinore Fladt (Musikwissenschaftlerin, UdK Berlin)“ / Katina Schubert (62), MdA und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales (Die Linke)
29. Dezember – „Meiner grandiosen Frau Susanne Ozegowski wünsche ich zum 40. weiterhin diese ansteckende Freude und die Liebe, die uns jeden Tag stärkt und trägt. Wir haben ja noch ein paar Jahre vor uns – mindestens noch 50. Ich freue mich darauf, Dein Jens.“
30. Dezember – Damiano Valgolio (42), MdA, stellv. Bezirksvorsitzender der Linken in Friedrichshain-Kreuzberg
31. Dezember – Ersin Nas (45), MdA (CDU)
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Peter Moses-Krause, * 8. Februar 1943, Autor, Übersetzer und Verleger des Verlags „Das Arsenal“ / Melanie Toka, * 30. August 1964 / Angelika Vallbracht-Flehmig,* 5. Mai 1949 / Detlef Winter, * 22. März 1941
Stolperstein – Der Kaufmann Albert Schendel (Jg. 1873) bekam mit seiner Ehefrau Henriette Speter drei Kinder. Binnen kurzer Zeit wurde er Witwer. Als alleinerziehender Vater heiratete er neu. Bevor die Familie nach Berlin zog, lebte sie in Breslau und Fürstenwalde. 1933 musste Albert Schendel sein Geschäft für Herrenausstattungen und Berufskleidung schließen. Am 4. November 1942 deportierten die Nationalsozialisten ihn mit seiner Frau Jenny Hartmann nach Theresienstadt, wo er heute vor 81 Jahren ermordet wurden. Ein Stolperstein auf der Grolmannstraße 20 in Charlottenburg erinnert an Albert Schendel.
Encore

Noch 2 Tage bis Weihnachten! Bis zum Fest öffnen wir hier in unserem Adventskalender für Checkpoint-Abonnent:innen (Vollversion) jeden Tag ein „Erlebnistürchen Berlin“ und verlosen damit Zeit für sich, zu zweit, die Familie oder Freunde. Hinter Türchen Nr. 22 versteckte sich heute ein Wellness-Gutschein für das Hamam im Frauenzentrum Schokoladenfabrik e.V. Sollten Sie die verbleibenden Türchen mitöffnen und an den Verlosungen teilnehmen wollen: Zum kostenlosen Weihnachtsprobe-Abo (Checkpoint Vollversion & alle Artikel auf Tagesspiegel.de inklusive) geht's hier entlang.
Mitgewirkt an der letzten, regulären Checkpoint-Ausgabe für dieses Jahr haben Anna Thewalt, Sophie Rosenfeld (Stadtleben) und Florian Schwabe (Frühdienst). Morgen übernimmt hier Jessica Gummersbach mit dem Wochenendrätsel (zwischen den Jahren wartet noch mehr Rätselspaß auf Sie). Am 2. Januar melden wir uns dann wieder mit dem regulären Newsletter zurück.
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