wir beginnen die Checkpoint-Woche mal wieder mit einem kleinen Rätsel – was hat folgende Schlagzeile zu bedeuten:
Wir beginnen die Checkpoint-Woche mal wieder mit einem kleinen Rätsel – was hat folgende Schlagzeile zu bedeuten:
„Giffey kündigt ab April deutlich mehr Impfstoff an“?
a) Die spitzenkandidierende Familienministerin hat den Job von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci übernommen.
b) Die spitzenkandidierende Familienministerin hat den Job von Gesundheitsminister Jens Spahn übernommen.
c) Die spitzenkandidierende Familienministerin hat einen Job in der Pharmabranche übernommen.
Und? Na klar - richtig ist Antwort d): In Berlin hat der Wahlkampf begonnen, und da ist in der Hauptstadt der Unzuständigkeit jede und jeder mal für alles zuständig. In diesem Fall verkündete Franziska Giffey bei einem Besuch des neuen (und sechsten) Impfzentrums am Tempelhofer Ex-Flughafen, sie habe „Listen gesehen“, aus denen hervorgehe, dass es schon sehr bald sehr viel mehr Impfstoff gebe. „Völlig andere Debatten“ würden dann geführt, „nämlich darüber, wie wir die vielen Impfdosen schnell einsetzen können.“
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Und damit gleich zum nächsten Fall von Angebot und Nachfrage: dem Testen. Seit gestern gilt das Versprechen, dass allen Leuten ein kostenloser Test pro Woche zusteht. Der Senat hat dafür 16 Testzentren eingerichtet, für 12 davon ist eine Anmeldung nötig. Gestern lief die Sache ganz gut an, aber schauen wir doch mal,wann die nächsten freien Termine gebucht werden können (Stand heute früh):
Marzahn-Hellersdorf: 16.3.
Neukölln: 16.3.
Treptow-Köpenick: 16.3.
Pankow: 17.3.
Lichtenberg: 20.3.
Friedrichshain-Kreuzberg: 22.3.
Charlottenburg-Wilmersdorf: 23.3
Mitte: 28.3.
Reinickendorf: 28.3.
Ein Stühlchen und ein Buch sollten Sie sich in Spandau mitnehmen – hier ist der nächste freie Termin am 2. November – aber immerhin noch in diesem Jahr! In Tempelhof-Schöneberg brauchen Sie schon ein Bett und eine Bibliothek, um die Wartezeit zu überbrücken: Hier ist der nächste freie Termin am 10. Januar 2022. Und in Steglitz-Zehlendorf legen sie sogar nochmal zweieinhalb Monate drauf: Hier sind Sie am 28. März 2022 dran. Aber dann haben Sie ja sicher auch schon Ihre Impfung hinter sich (selbst wenn Jens Spahn bis dahin im Amt bleibt).
Einen Überblick aller 16 Impfzentren und die Links für die Anmeldungen finden Sie hier (inklusive der Orte, an denen keine Anmeldung erforderlich ist). Künftig sollen auch Apotheken Schnelltest durchführen und Negativ-Bescheinigungen ausstellen können (Achtung: Selbsttests, die jetzt auch im Einzelhandel zu erhalten sind, gelten nicht als Nachweis zur erforderlichen Vorlage bei Dienstleitungen).
Übrigens: Mit Termin können Sie von heute an auch wieder shoppen gehen (pro 40 qm eine Kundin / ein Kunde – der Checkpoint wünscht viel Glück).
So, und wie sieht’s nun mit dem Osterurlaub aus? Heike Jahberg hat recherchiert, wie die Chancen stehen, wann die Politik entscheidet und worauf Sie bei einer Buchung unbedingt achten sollten. Ob Ferienwohnungen in Meck-Pomm oder Baden auf Malle: Das hier empfehlen wir Ihnen vorher zu lesen (Abo).
Checkpoint-Leserin Inge Brombacher wollte sich nicht immer nur beklagen über das, was alles nicht funktioniert, sondern lieber selbst helfen: Sie meldete sich bei einer Wohlfahrtsorganisation, die Unterstützung in einem der Impfzentren sucht. Doch bereits beim Willkommensabend war Schluss: „Wir haben eine Altersgrenze von 70 Jahren, die dem Schutz der Ehrenamtler vor einer möglichen Infektion dient“, hieß es – sie könne gerne nach ihrer Impfung wiederkommen. Aber für die Impfung ist Inge Brombacher wiederum noch zu jung – sie steht weiter hinten auf der Liste. Immerhin ahnt sie jetzt, warum andere Länder schon so viel weiter sind.
Am Wochenende wurde der Checkpoint gebeten, das Drehbuch für eine siebenteilige Serie über eine große Boulevardzeitung zu schreiben. Wir haben uns natürlich gleich an die Arbeit gemacht! Hier der Plot:
Erste Szene: Ein Promi-Restaurant in Mitte. Der Chefredakteur drückt schwungvoll die Tür auf, ein Kellner kann gerade noch zur Seite springen. Leichtes Aufstöhnen: Der schon wieder! Zweimal haben sie ihm bereits gesagt, er soll sich die Nase woanders pudern. Doch das stört den Chefredakteur nicht. Schließlich hat er (ja: er!) dem russischen Ministerpräsidenten gerade seine Meinung diktiert! Er scannt wie immer schnell den Raum. Und da entdeckt er sie: Seine… ähm… Assistentin! Auf dem Schoß dieses schriftstellernden Pop-Journalisten! Er tippt schnell eine Nachricht: „Wenn Du mit dem… dann brauchst Du morgen nicht mehr ins Büro zu kommen!“
Zweite Szene: Eine Agentur in München. Die Chefin ist außer sich: „Zur Hölle mit dem Kerl!“, schreit sie – der Chefredakteur hat ihr etwas vorgemacht, die ganze Zeit. Dabei hat sie ihm doch nicht nur die Partys aufgestellt. Und dann legt er ihr auch noch ein gefälschtes Papier vor! Das geht zu weit. Sie schwört Rache.
Dritte Szene: Dramatische Musik. Eine Kameradrohne nähert sich von außen einem Büro im Verlagsturm. Drinnen: Eine Krisensitzung der Sonderabteilung. „Jetzt hat sich auch noch dieser Anwalt gemeldet, das ist doch wohl ein Scherz!“, sagt einer. „Nein“, sagt ein anderer, „jetzt wird’s ernst“. Sie sortieren die Unterlagen. „Hat der wirklich ‚dann spring doch aus dem Fenster‘ gesagt“? - „Zuzutrauen wär’s ihm.“ - „Hm, ist das nicht die Tochter von der…“ – „Ja, und das ist die Tochter von dem…“ – „Weiß eigentlich der Chef-Chef davon?“ – „Glaube schon…“ - „Da müssen jetzt die Spezialisten ran.“
Vierte Szene: Ein TV-Studio. Der Moderator spricht über den Chefredakteur und lächelt maliziös: Der „Graf Koks von der Gasanstalt“ habe wohl gerade keine Zeit, „weil er so viele andere Fragen beantworten muss in einem umfangreichen Compliance-Verfahren.“ Harter Cut. Im Bild erscheint der Tweet eines Medienjournalisten: „Die entscheidende Frage ist nicht, ob der Chefredakteur Chef bleiben wird. Die entscheidende Frage ist, ob der Chef-Chef Chef bleiben wird.“ Wieder harter Cut: Im Bild erscheint der Screenshot einer Nachricht, Absender ist ein Kanzlerkandidatenkandidat: „Stimmt es, dass der Mini-Chef vom Chefredakteur sich ein Koks-Taxi auf eine Party beim Minister bestellt hat?“ Im Hintergrund singt ein Chor einen Kanon: „Fake. News. Fake. News…“ (Fortsetzung folgt).
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Für kleine Ohren und Neugierige: Diese Podcasts für Kinder machen Spaß und nebenbei auch schlau. Immerzu Bibi und Tina oder die drei Fragezeichen? Radiosender, Eltern und Museen bieten Höralternativen für Kinder, die nebenbei auch noch Wissen vermitteln. Hier unsere Tipps, zusammengestellt von Daniela Martens und Saara von Alten.
Telegramm
„Wir haben den Anspruch, dass alle Menschen in dieser Stadt die gleichen Chancen haben“, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) im Januar zur Vorstellung des (später gescheiterten) Gesetzentwurfs einer „Migrantenquote“ im Öffentlichen Dienst, und: „Strukturelle Diskriminierung nehmen wir nicht hin.“ Nötig seien „festgelegte Regeln und eine klare Förderung“ in Form einer Quote: „Wir warten nicht darauf, dass das von allein passiert.“
Und hier die Kandidatinnen der Linken für die sieben Wahlkreise von Mitte, dem Bezirk mit dem höchsten Anteil von Migrantinnen in der Stadt (am Sonnabend aufgestellt): Liên Grützmacher, Imke Elliesen-Kliefoth, Anne Helm, Steve Rauhut, Simon Gückel, Stefan Böhme, Tobias Schulz.
Dass Frank Plasberg gestern Abend bei einer TV-Diskussion übers Wohnen den Berliner Spitzenkandidaten Kai Wegner, z.Zt. baupolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, erstmal mit „Herr Wagner“ ansprach, war hart, aber nicht fair (wenn auch, nehmen wir jedenfalls mal an, ein Versehen). Immerhin wissen wir jetzt, dass Wegner eigentlich immer „eine Eigentumswohnung im Dachgeschossbereich“ haben wollte, aber dann doch mit Familie und Hund glücklich im Einfamilienhaus landete.
In der Corona-Krise hat die Wissenschaft über Institutsgrenzen hinweg deutschlandweit kooperiert wie nie zuvor – Staatssekretär Steffen Krach möchte diese Erfahrung jetzt nutzen für eine „Kompetenzinitiative Klimaforschung“: Mit 500 Millionen Euro jährlich, so sein Vorschlag, soll der Bund ein „German Climate Change Center“ fördern, um „die zentrale Jahrhundertaufgabe“ mit vereinten Forschungskräften anzugehen. In einem Strategiepapier dazu heißt es, 200 Millionen könnten in die „Förderung transregionaler Studien“ fließen, mit 250 Millionen sollen „1000 Klima-Professuren“ geschaffen werden, 50 Millionen sind vorgesehen für den „Technologie und Wissenstransfer“ in die Politik der Kommunen und Gemeinden.
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Die neue Corona-Mutante B.1.525 ist in Berlin gelandet – und zwar am BER: Das dortige Testcenter stellte das Virus bei einem Fluggast aus Sachsen fest. (Q: „B.-Z.“)
Apropos BER: Eurowings stationiert ab April hier drei Maschinen und 100 Arbeitsplätze – es geht dann wieder nach Köln, Stuttgart und sogar nach Düsseldorf (falls da jemand hinwill oder -muss).
Franz Josef Göbel war der Chef der „Stadtklause“, und die war bis zum Ausbruch von Corona für manche von uns eine Art zweites Wohnzimmer. Vor kurzem ist Göbel gestorben. „Wahrscheinlich war’s das Herz“, schreibt Constanze Nauhaus in Ihrem Nachruf, in dem wir Göbel noch einmal ganz anders kennen lernen – leider zu spät.
Und hier eine Suchmeldung der Polizei: Tatjana S. wird gebeten, innerhalb von vier Wochen beim Abschnitt 12 ihren sichergestellten Kinderwagen abzuholen (Vorgang „PolPräs 210219-2307-030641“). Andernfalls wird er „vernichtet“.
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Andere sichergestellte Fahrzeuge versteigert das Land Berlin – am 26. März ist es wieder soweit, vielleicht treffen Sie dort ja auf Ihren Traumwagen (u.a. sind zwei VW Golf mit Rechtslenker im Angebot, da können Sie den Parkschein gleich vom Fahrersitz ziehen).
Und falls Sie eher auf Schwimmzeuge stehen: Unter der Nummer 00471-2021 ist ein Trailer mit Kajütboot gelistet (Erstzulassung Juli 85). Wenn Sie den Kahn dann im Landwehrkanal abfackeln, können Sie sogar am beliebten Berliner Behördenpingpong teilnehmen, wie folgende Meldung zeigt:
Im Urbahnhafen liegt seit Wochen ein verbranntes Bootswrack mit dem schönen Namen „No Name“ im vermüllten Wasser herum:
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Seit nunmehr 10 Tagen kontaminieren die toxischen Reste des Bootsbrands vom 14.2. in #Xberg's #Urbanhafen das ohnehin belastete Wasser des #Landwehrkanal|s & verströmen noch immer Gerüche nach verbranntem Gummi+ Plastik, was Sonnenhungrige nicht hindert, gleich daneben zu lagern. pic.twitter.com/zuPgRC21rG
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Die Polizei sagt, das sei Sache der Wasserschutzpolizei. Die Wasserschutzpolizei hat sich die Sache angesehen und sagt, das sei Sache des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Spree-Havel. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sagt, ihr „Handlungsspielraum“ sei „sehr eng bemessen“, die Bergung liege in der Verantwortung des Eigentümers und die Zuständigkeit sowieso bei der Berliner Wasserbehörde (die wiederum zur Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gehört). Übrigens: Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beruft sich aufs Kreislaufwirtschaftsgesetz – und eine bessere Pointe lässt sich nicht erfinden.
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Flugzeuge gelten als Klimakiller, aber das muss nicht so bleiben. Im Agenda Podcast spricht Journalist Philipp Eins mit Emanuel Grassal (BP) über alternative Kraftstoffe und den Traum vom klimaneutralen Flugverkehr. Der Podcast ist ein Angebot des Verlags Der Tagesspiegel. Jetzt reinhören!
Neu in Berlin: der „Digedagsplatz“. Ein bisher namenloses öffentliches Dreiecksgrundstück in Karlshorst wurde jetzt nach dem Lebenswerk des Comic-Künstlers Hannes Hegen benannt („Mosaik“) – er hatte gleich nebenan in der Waldowallee gelebt und gearbeitet.
Nach dem langen Wochenende erscheinen heute gleich fünf unserer „Leute“ Newsletter aus den Bezirken Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Spandau. Einen Themenüberblick mit Anmeldelink finden Sie hier.
Ein Highlight aus dem Spandau-Newsletter von André Görke picken wir aber doch gleich mal raus: Der berühmte Bauzaun von der Stößenseebrücke (CP-Klassiker) ist wieder da – schöner (und breiter) als je zuvor (hier zu sehen).
Zitat
„Dieses Image der brummigen Kerle, die man besser nicht mit unnötigen Fragen belästigt, wird von den Busfahrern wie ein Orden getragen.“
Ex-BVG-Busfahrerin Susanne Schmidt verrät im Interview mit dem Tagesspiegel, was Sie schon immer über das geheimnisvolle Leben in den großen Gelben wissen wollten. Ein Gespräch über Stress, Drohungen, Sexismus, Leberwurst am Lenkrad – und ein Gefühl wie Buttertorte.
Tweet des Tages
Die Maus ist für mich vor allem ein Vorbild, weil sie es als erfolgreiche Wissenschaftsjournalistin geschafft hat, ernst genommen zu werden. Und das nackt!
Antwort d. Red.: Zum 50. Geburtstag der Maus aus der „Sendung mit der Maus“ – das Erfolgsrezept der „besten Suchmaschine der Welt“ verrät hier unser Medienredakteur und Maus-Fan Markus Ehrenberg (Abo).
Stadtleben
Rezeptidee – Gemüse kann mehr als nur Beilage: Unsere Genuss-Redakteurin Susanne Leimstoll stellt bei diesem Rezept Salatgurke, Edamame-Avocado-Pürree und Rote Beete Pickles in den Vordergrund. Welche knusprige Nebenrolle der Quinoa-Chia-Lachs auf dem Teller spielt, lesen Sie hier.
Das ganze Stadtleben rund ums Vogelnest gibt´s mit Tagesspiegel-Plus-Abo.
Das Pandemie-Ding
Zeiten ändern sich und Corona ändert die Zeiten. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle Dinge zeigen, die während der Pandemie an Bedeutung gewonnen haben. Heute: Helena Sommer und eine zauberhafte Lektüre.
„Ich habe in der Pandemie nach vielen Jahren mal wieder Harry Potter gelesen und kam erneut zu der Feststellung, dass es für mich die besten Bücher aller Zeiten sind: So viel Erzählgeschick, Spannung, eine über tausende Seiten stringente Handlung, eine völlig einzigartige Fantasy-Welt – bis heute gibt es für mich keine Geschichte, die dem das Wasser reichen kann. Und für Zeiten wie diese ist es die perfekte Zerstreuung.“
Was ist Ihr Pandemie-Ding? Wir freuen uns über Fotos (möglichst im Querformat) inklusive einer kurzen Begründung an checkpoint@tagesspiegel.de.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Christine Bräutigam, 9.3.1965 = 56, herzensgute älteste Schwester aus dem Dreimädelhaus! Alles Liebe!“ / Katja Ebstein (76), Sängerin, Schauspielerin und Rezitatorin / Patrick Hausding (32), Wasserspringer / „Lieber Jacob, zum 30. Geburtstag wünschen wir dir nur das Beste! Liebste Grüße von deinen Eltern.” / Corinna Kirchhoff (63), Schauspielerin / Matthias Kleinert (83), ehem. Politiker (CDU) und Mitglied des Vorstandes der United Global Academy / Giovanni di Lorenzo (62), Chefredakteur der Zeit und Mitherausgeber des Tagesspiegels / Matthias Matussek (67), Journalist und Autor / Walfriede Schmitt (78), Schauspielerin / Hans Stimmann (80), Architekt und Stadtplaner, ehem. Senatsbaudirektor (1991-2006) / Wolfgang Wieland (73), Jurist und ehem. Justizsenator (2001-02)
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Susanna Czerlinski-Wells, * 1. Mai 1963 / Gert Hoffmann, * 30. September 1948, Brandoberamtsrat a.D. / Joachim E. Langkau, * 7. April 1942, Stiftung Warentest / Helga Lüdtke, * 30. September 1941 / Prof. Gerhard Ramm, * 30. Mai 1931
Stolperstein – Dr. Erich Danziger (Jg. 1889) lebte mit seiner Familie in der Kuno-Fischer-Straße 15 am Charlottenburger Lietzensee. Nach seiner Flucht ins Ausland wurde er im französischen Chaudes-Aigues festgenommen, im Lager von Gurs interniert und anschließend am 4. März 1943 von Drancy nach Majdanek deportiert. Fünf Tage später – heute vor 78 Jahren – wurde er in Majdanek umgebracht.
Encore
Zum Schluss noch schnell der Blick aufs Horoskop (aus der „B.Z.“ von Erika Herrmann) – und da steht für mich (Widder) doch tatsächlich: „Sie haben keine Lust, sich besonders zu disziplinieren.“ Na, bloß gut, dass mir das bis jetzt niemand gesagt hat, sonst wäre ich heute nicht rechtzeitig fertig geworden.
Mitrecherchiert hat heute Thomas Lippold, ums Stadtleben hat sich Sophie Rosenfeld gekümmert, und für die Produktion ist Florian Schwabe früh aufgestanden. Wir sehen uns hier morgen früh wieder – bis dahin,
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