Mein Wochenende mit
Stella Konstantinou leitet als „Head of Outreach“ das Begleitprogramm des HAU Hebbel am Ufer und kümmert sich um seine Kommunikation mit der Welt. Foto: Dorothea Tuch
„Mein Wochenende dreht sich um das Ende unseres „Berlin bleibt!“-Festivals, das heißt: Dieses Wochenende geht eigentlich nur bis Samstagnacht, danach endet die Zeit. Wir haben seit etwa Mai ununterbrochen an dem Programm gearbeitet und weiter als bis diesen Samstagabend habe ich tatsächlich noch nicht denken können. Ich werde am Sonntag sicher ausschlafen und mich vermutlich erst einmal sammeln müssen um zu begreifen, dass da noch was kommt, nachdem Berlin geblieben ist. Am Samstag aber steht für mich die Kiez-Party im Vordergrund. Wir haben schon vor Monaten die Nachbarschaft eingebunden und gefragt, wie so eine Kiez-Party aussehen sollte, haben Ideen gesammelt, sind Empfehlungen gefolgt und so kam Schritt für Schritt unser Programm zusammen. Ein Nachbar hat den Kontakt zu Fatih Hatipoglu und Ahmet Lalli hergestellt, die den Panna Street Soccer anbieten, das Quartiersmanagement empfahl uns Medhat Aldaabal (Tanz) und Ali Hasan fürs Dabke Community Dancing. Die erste Marching-Drum-Schule der Stadt, BÄM! (nicht mit dem BAM!-Festival zu verwechseln) ist vor kurzem in Räume der benachbarten Hector-Peterson-Schule gezogen. Und zwei Bands aus den Räumen des Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. (KMA) treten bei uns auf. Das ist eine wundervolle Jugendkultureinrichtung, fest im Leben am Mehringplatz verankert, die den Jugendlichen Proberäume und eine warme Mahlzeit am Tag kostenlos bietet. Möglich ist das nur durch unermüdliche Akquisearbeit, weil die meines Wissens nicht von der Stadt unterstützt werden. Ich könnte noch vieles mehr dazu sagen...! Am Abend bin ich natürlich bei der Abschlussparty mit Pastor Leumund & Mittekill, Soft Grid, Chris Imler. Was auch immer am Sonntag danach kommt, wird gegen mein Schlafbedürfnis sowieso keine Chance haben.