Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Bum, tschak, krach! – unsanft bin ich neulich von Baulärm aus meinem Schönheitsschlaf gerissen worden. Sie können sich denken, dass mir danach nicht mal mein Trüffelmüsli schmecken wollte. Wenig später stand Chantal, die Tüftelsau von Nebenan, bei mir auf der Matte und präsentierte euphorisch ihr Werk: Ein Allwetterschlitten! Mit Kufen und daran befestigten abnehmbaren Rädern emanzipiere sie sich ein für alle mal von der Wettervorhersage, verkündete sie. In den kommenden Tagen solle schließlich Schnee fallen, die Temperatur aber durchweg über dem Gefrierpunkt bleiben – damit könne man doch nicht planen. Ich für meinen Teil, entgegnete ich pikiert, hätte eigentlich geplant, auszuschlafen. Es gehe um die Ausgeglichenheit meines Gemüts und nicht zuletzt um straffe Gesichtshaut. Außerdem verstünde ich den Aufriss um das Rodeln nicht – was soll denn bitte reizvoll am Abstieg sein, wenn man eigentlich hoch hinaus will? Dass man beim Rodeln doch immer wieder sportlich bergauf müsse, erwiderte Chantal, halte fitter als der Schlaf. Und dass der Gegenwind beim Abwärts-Rasen auch die Gesichtshaut straffe. Jetzt sind wir für Samstag am Rodelberg im Freizeitpark Lübars verabredet. Das Gelände wird bei Dunkelheit von einer Flutlichtanlage ausgeleuchtet, was uns auch von der Tageszeit emanzipiert. Emanzipiert wie ich bin, sehe ich mich allerdings rasch die Alte Fasanerie nebenan ansteuern – Fasane klingen mir schon eher nach ‚hoch hinaus‘ – und dort nach einem gemütlichen Schlafplätzchen Ausschau halten. Ich empfehle mich, mit zerknirschten Grunzen.“