Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Lange nicht alle gehen spazieren, um sich an der Umwelt zu laben. Ich, zum Beispiel, obwohl ein echtes Umweltschwein, ziehe besondere Befriedigung aus dem Gefühl, der Welt etwas zurückzugeben, indem ich mich zeige. Spazieren, um gesehen zu werden, kann man bekanntlich ganz hervorragend in Prenzlauer Berg. Dazu empfehle ich den Start am Rosenthaler Platz, um über Weinbergspark und Weinbergsweg in die Kastanienallee zu gelangen. Die Blickdichte, die hier an mir haftet, ist unvergleichlich und meine Aufmachung, da eben erst losgegangen, noch tiptop. Zum Ende der Kastanienallee nach links in die Oderberger Straße, wo man seinen To-Go-Kaffeebecher bei Bonanza auffüllen lässt und weiter durch den Mauerpark. Hinter der Gleimstraße treppauf und weiter parallel zur Schwedter Straße zur Jugendfarm Moritzhof, wo irreführenderweise gar keine Jugend gehalten wird, sondern Tiere, dann weiter zum im Schrittrhythmus mitschwingenden Schwedter Steg mit einem für Berlin außergewöhnlich weiten Ausblick. Geradeaus weiter, in der Norweger Straße, ist nicht allzu viel los, wenn nicht gerade die Kirschen blühen. Da hat man sich wieder ganz für sich. Hat man sich dann ja auch verdient.“