Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
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...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
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„Wissen Sie, welche ausdrucksstarke Berühmtheit aus Frankfurt (Oder) kommt? Wenn Sie an mich dachten, muss ich Sie leider enttäuschen. Es ist der Lyriker Heinrich von Kleist. Man möchte meinen, er sei der berühmteste Sohn der Oderstadt. Ihm wurde sogar ein Museum gewidmet: das Kleist-Museum. Das Haus in seiner Geburtsstadt feiert morgen die Finissage der Ausstellung ‚Zwischen Tinte und Tatsache: Kleists Berliner Abendblätter‘. Zwischen 1810 und 1811 gab der Dichter der Goethezeit die Tageszeitung heraus – damals als einer der ersten überhaupt. Inhaltlich äußerte sich das Blatt in Form von literarischem Journalismus oder journalistischer Literatur. Eine revolutionäre Zwitterexistenz! Abgesehen von der Geschichte der Zeitung, können Besucher an diesem Sonntag auch die verborgenen Strategien, die Kleist verwendete, ausfindig machen und das zensurbedingte Ende seines Zeitungsprojekts sondieren. Zu Beginn des feierlichen Abschlusses um 11 Uhr zeigt Kuratorin Viviane Jasmin Meierdreeß u.a. Grafiken von Max Liebermann, Künstlerbücher und weitere Objekte zu den ‚Berliner Abendblättern‘, die nur an diesem Tage dem Besucherauge offenbart werden und normalerweise nicht in der aktuellen Exposition zu sehen sind. Anschließend wird ein letztes Mal durch die Sonderausstellung geführt. Der Eintritt ist frei! Wer sich bei dem Rundgang die Beine noch nicht zur Genüge vertreten hat, der macht einen Abstecher auf die nebenan liegende, idyllische Insel Ziegenwerder. Das Wetter spielt Gott sei Dank mit. Mit freundlichen Grunzen.“ (von Sophie Rosenfeld)