Mein Wochenende mit
Lisa Benjes trägt mit „field notes“, dem kostenlos erhältlichen, zweimonatlich erscheinenden Magazin für zeitgenössische Musik und Jazz, einen wesentlichen Teil zum Zusammenhalt der freien Szene Berlins bei.
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Lisa Benjes trägt mit „field notes“, dem kostenlos erhältlichen, zweimonatlich erscheinenden Magazin für zeitgenössische Musik und Jazz, einen wesentlichen Teil zum Zusammenhalt der freien Szene Berlins bei.
„Mein Wochenende – ich beschäftige mich beruflich mit Veranstaltungen der freien Szene, was heißt, dass ich normalerweise gerade an Wochenenden sehr viel auf dem Schirm habe. Zur Zeit richten wir außerdem den Monat der Zeitgenössischen Musik aus, wo soll ich da anfangen? Mein Wochenende beginnt mit der Familie. Mein Bruder kommt aus Wien und mit unseren Eltern gehen wir wahrscheinlich zum Wochenmarkt am Winterfeldtplatz und frühstücken zusammen. Anschließend fängt mein Programm eigentlich schon an: Ich werde das Rumpsti Pumpsti besuchen, wo um 13 Uhr die Klanginstallation unPREDICTable von Stefan Roigk öffnet. Samstagabend feiern wir im ACUD macht neu, unsere Party des Monats (der zeitgenössischen Musik). Besonders freue ich mich auf Sabine Ercklentz, Ute Wassermann und Andrea Neumann, die das Trio N.E.W. bilden und gleich im Anschluss an ihren Auftritt auf der Ruhrtriennale extra zu uns eingeflogen kommen. Dann die wunderbare Melodie Melak, die das Musikprogramm im Acud kuratiert, sowie Organ Arch und Ōtone, die einen fulminanten Abend versprechen. Unbedingt anschauen werde ich mir am Sonntag, was Hanno Leichtmann im Monom macht, Nalepastraße 18-50. Schon weil erstens er es macht und zweitens wegen des genialen Ortes. Zum Schluss werde ich mir Arsenal of Democracy im Heimathafen anhören. Da schließen sich Ruth Velten, Silke Eberhard und viele andere tolle Leute zu einer Art Big Band der Neuen Musik zusammen, was wirklich außergewöhnlich ist.“