Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
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...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
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Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Hach ja, die Trüffelsaison ist nun wirklich vorbei – Anfang Oktober bis Ende Januar dauert sie eigentlich an. Feine Nasen, wie die meine, erspüren aber durchaus noch bis Ende März vereinzelt genießbare Schwarztrüffel. Und wie jedes Jahr, wird auch in diesem das Ende der Trüffelzeit mit blühenden Kirschbäumen markiert. Wussten Sie, dass der größte Teil der japanischen Kirschbäume Berlins auf eine Spendenaktion eines japanischen Fernsehsenders zurückgeht? Klar wussten Sie das, stand ja im Checkpoint. Und wo Sie das edle Blühgeäst finden, war nun auch schon mehrmals zu lesen, zum Beispiel hier. Wie die Bäume die Landschaft doch verändert haben! Hätte das der Uckermarker Maler Emil Hermann Klemke seinerzeit schon gesehen, hätte er sein Brandenburger Landschaftsbild bestimmt anders gemalt. Zu sehen ist es seit 2017 im Bad Freienwalder Oderlandmuseum, nachdem es eine lange Reise durch die USA und Japan vollzogen und gleich noch Verwandtschaftsverhältnisse und eine Städtepartnerschaft mit der japanischen Metropole Hachioji nachgezeichnet hatte. Ist doch wirklich schön, wie die Dinge manchmal zusammenhängen, nicht? Jedenfalls wandeln Chantal, die fernwehgetriebene Sau von Nebenan, und meine Wenigkeit, angeregt durch eben die duftenden Blüten auf japanophilen Pfaden. Anschließend wird es rote Grütze geben, auch wenn diese Kirschen nichts damit zu tun haben. Ich empfehle sie dennoch, wie den Besuch in Wriezen und Bad Freienwalde. Und mich empfehle ich, mit freundlichen Grunzen.“