Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
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...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
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„,Schnöseligkeit, wo man hinschaut‘, empört sich Grunzhart, der rüstige Keiler von schräg gegenüber. ,Wer seinen Riechkolben derart hocherhoben vor sich her trägt, findet doch gar keine Trüffel mehr.‘ Grunzhart, muss man wissen, ist ein grunzsolider Kerl. Gut ist, was tut, was es tun soll, sagt er immer. Es versteht sich, dass er sich mit einem Ästheten wie mir ab und an ein wenig in die Borsten kriegt. Zum Beispiel, wenn ich von der Artweek schwärme, die gerade Berlin schmückt. Dem Schönen begegnet er nun mal mit einer gewissen Grunzskepsis. Essen kann man es nicht, nichts damit bauen, reparieren oder sonst wie Nützliches damit tun, aber welchen Aufwand man betreiben muss, um es zu erschaffen! Nun ja, neulich fuhren wir zusammen Rad auf der Fläming Skate, diesem wundervollen Radwanderweg auf halber Strecke des offiziellen Berlin-Leipzig Radweges, und machten in Luckenwalde Rast. Und in Luckenwalde, nun, da wird das Schöne mit dem Nützlichen verbunden. Da steht nämlich das E-Werk, ein regeneratives Kunststrom-Kraftwerk und Zentrum für zeitgenössische Kunst. Glauben Sie nicht? Hier erklärt es sich selbst. Kurz: Strom aus Kunstinstallation. Da war sogar Grunzhart ganz grünzlich aus dem Häuschen. Sonnabend will er auch unbedingt zur Ausstellungseröffnung von „The Material Revolution“ kommen. Weil er das so schön findet, sagt er, was diese jungen Leute da machten. Mit freundlichen Grunzen.“ (von Thomas Wochnik)