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Leseempfehlungen
Wer oben im „Wochenende mit...“ über das Alexandra Kollontai-Zitat gestolpert ist und gern mehr wüsste, findet im Sammelband Utopie und Feminismus, herausgegeben von Annemie Vanackere und Sarah Reimann, den Kontext. In Texten verschiedener Autorinnen, wird ein Jahrhundert des Wandels von Utopien der Gleichheit behandelt. Historischer Ausgangspunkt ist die Oktoberrevolution, literarischer eben die Texte der Schriftstellerin, Dissidentin und vermeintlich ersten akkreditierten Diplomatin überhaupt Alexandra Kollontai. (192 Seiten, 18 Euro, Hardcover).
Berlin gilt nicht erst seit der BER-Nichteröffnung als Nachzüglerin. Während überall in der DDR die Stasi-Zentralen von der Bevölkerung eingenommen wurden, sollen die Ost-Berliner Revolutionäre noch eineinhalb Monate mit sich gehadert haben. Stasi-Forscher Christian Booß erzählt allerdings eine andere Variante der Geschichte, seinen Artikel über „Die unbekannte Auflösung der Stasi in Berlin“ finden Sie hier.