Leseempfehlungen
Bücher von Nobelpreisträgern sind eigentlich keine Geheimtipps. Aber manchmal sind sie es doch. Denkt man an Kazuo Ishiguro, Preisträger 2017, kommen einem sofort Titel wie „Was vom Tage übrigblieb“ oder „Alles, was wir geben mussten“ in den Sinn. Sein 1995er Roman „The Unconsoled“, deutsch „Die Ungetrösteten“ (736 Seiten, 10,99 Euro) hat hingegen nicht einmal einen eigenen deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag, fiel bei der internationalen Kritik größtenteils durch und ist auch im gutsortierten Buchhandel nicht immer zu bekommen.