Leseempfehlungen

Wer das subversive Potenzial des Spaziergangs voll ausreizen möchte, kommt an den Schriften der Situationisten nicht vorbei. Eine kleine Übersicht und als Einleitung ins Thema mehr als zu gebrauchen, ist die Gebrauchsanleitung zur Situationistischen Internationale von Simon Ford, der damit noch etwas leistet, was die Originaltexte aus der Zeit nicht können: Die kulturgeschichtliche Einordnung des Projektes, die zeigt, in welchen Bereichen die radikalen Konzepte von 67 noch heute nachhallen – oder zumindest bis vor Corona.

Denn möglicherweise muss man Protestkultur und Subversion zumindest in der Coronazeit ein wenig neu denken.