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Mit den 15 bis 18 Sekunden Nachhall des großen Wasserspeichers in Prenzlauer Berg (siehe Samstagabend oben), der übrigens mal die zentrale Wasserversorgung der Stadt bilden sollte, aber vom Bevölkerungswachstum der Gründerzeit überrascht wurde, haben sich schon viele Künstlerinnen und Künstler auseinandergesetzt. Nachdem das Tanzfestival„Kryptonale“die Gemäuer 2004 verlassen hatte, bezog die Singuhr Hörgalerie sie 2007 und blieb, solange sie sich im Prenzlauer Berg halten konnte, bis 2013 – mit einem fulminanten Echo im Sommer 2014, als zum Abschluss der Arbeit an diesem Ort eine Art multi-orchestrales Open-air-Happening den ganzen Wasserspeicherhügel zwischen Belforter und Knaackstraße mit Auftragskompositionen von Wolfgang Mitterer, Daniel Ott und einer Neuinterpretation von Charles Ives bespielte. Der Klangraum der beiden Wasserspeicher war hier jahrelang musikalisches Instrument, die Musik eine Möglichkeit des Raums.