Daten von 200.000 Kund:innen offen zugänglich: Datenleck bei Lieferdienst-Firma „Gorillas“

„Gorillas“ ist der Liefersupermarkt, dessen E-Bike-Flotte Anwohner:innen die Bürgersteige streitig macht und dessen Liefer-Lkws ihnen dann den Schlaf rauben, wie Corinna von Bodisco in ihrem Friedrichshain-Kreuzberg-Newsletter berichtete. Schlaflose Nächte dürften dank dem Kollektiv „Zerforschung“, das eine Sicherheitslücke in der App entdeckte (rbb und NDR berichteten zuerst), jetzt auch ein paar Gorillas-Programmierer:innen haben: Daten von 200.000 Kund:innen (auch aus Berlin) waren offen zugänglich, Adressen, Telefonnummern, teilweise Fotos von Hauseingängen und Klingelschildern. Die Hacker berichten, dank der Lücke „könnten wir also E-Mails im Namen von Gorillas versenden: ‚Hey Investors, Geld is wieder alle‘“. Netterweise informierten sie stattdessen das Unternehmen, das nach eigener Aussage die betroffenen Kund:innen informiert und das Leck gestopft hat.Vielleicht hätten die Aktivisten die Lücke noch ein bisschen für sich behalten sollen – und das Postfach aller Mitarbeiter:innen mit Fotos zugeparkter Berliner Gehwege fluten sollen.