Lauter Start in den Herbst: BSR setzt mehr als 1000 Laubbläser gegen tonnenweise Laub ein
Die BSR startet ihre alljährliche Laubbeseitigung mit rund 1130 Laubbläsern, um 36.000 Tonnen Blätter zu entfernen. Trotz des Lärms und Geruchs sind die Geräte laut BSR unverzichtbar. Von Robert Ide.
Herbstlich Willkommen im golden glänzenden Oktober! Die Berliner Stadtreinigung (BSR) teilt stolz mit, sie habe ihren „alljährlichen Spezialeinsatz zur Laubbeseitigung“ begonnen. Immerhin 36.000 Tonnen verwelkte Blätter sind nun von der Stadt abzublättern. „Rund 2300 Beschäftigte mit 550 Fahrzeugen kümmern sich im Sinne der Verkehrssicherheit um diese Aufgabe.“ Dummerweise kommen auf Bürgersteigen und Grünstreifen auch die immer lauten und nicht selten stinkenden Laubbläser zum Einsatz. „Wir verfügen derzeit über rund 1.130 Laubbläser – davon sind 830 benzinbetrieben und 300 elektrobetrieben“, berichtet Sebastian Harnisch von der BSR auf Checkpoint-Anfrage. Die Laubbläser seien „unverzichtbare Arbeitsinstrumente“, welche „in kurzer Zeit viel Laub wegschaffen“ würden.
Besen, Besen, seids gewesen? „Abhängig von der Einsatzlage schafft ein Laubbläser immerhin die Flächenleistung von mehreren Handreinigungskräften“, lässt Harnisch dazu wissen. „Zudem gelangen unsere Einsatzkräfte mit Laubbläsern auch in Ecken, wo sie mit dem Besen nicht hinkommen, zum Beispiel in enge Parkbuchten und unter parkende Fahrzeuge.“ Bei Trockenheit würde man aber auf den Einsatz verzichten, „um die Feinstaubbelastung zu minimieren“. Sonst macht das Laub einfach zu viel Staub. Und uns nebenbei noch taub.