FDP fordert vom Senat mehr Engagement gegen Verschwörungserzählungen
Wer geimpft wird, läuft grün an. Mit der Spritze werden Microsoft-Chips implantiert. Alles falsch, alles trotzdem tausend Mal gelesen. Wer ist eigentlich zuständig für Aufklärung gegen solche Verschwörungserzählungen? Der Berliner Senat jedenfalls nicht, wie es scheint. Außer der Seite berlin.de/corona gibt es kaum andere Aufklärungsangebote. Das erklärte die Gesundheitsverwaltung auf Anfrage des FDP-Abgeordneten Bernd Schlömer, die dem Checkpoint vorliegt. Auf der Seite wird immerhin auch in Englisch, Türkisch und Russisch informiert – Arabisch gibt es aber nicht.
Ansonsten seien Informationen auch schonmal unter dem Motto „Fakten statt Fake News“ auf Social Media geteilt worden, heißt es in der Antwort, und Journalisten – das nimmt den größten Teil ein – würden von Pressestellen aktiv auf Falschmeldungen hingewiesen. Mit Influencern arbeite man generell nicht zusammen. FDP-Digitalexperte Schlömer fordert: „Es braucht dringend aktive Maßnahmen gegen Desinformationen und Verschwörungserzählungen zur Corona-Impfung. Der Senat belässt es bei einer Webseite und hat keine Strategie, aktiv gegen diese gefährlichen ‚Informationen‘ vorzugehen.“ Vielleicht könnten solche Informationen künftig zusätzlich per Chip verspri…