Lärmschutz-Entschädigung für TXL-Anrainer

in bester Selfie-Laune war der Senat gestern auf Tour in Reinickendorf einschließlich TXL. Ist ja auch schön da. Aber auch ganz schön laut, weshalb die Verkehrsverwaltung die Einrichtung einer Lärmschutzzone beschlossen hat. Musste sie auch, da über das BER-Desaster sämtliche Übergangsfristen der „Lex Tegel“ verstrichen sind. Wer tagsüber mehr als 70 Dezibel Fluglärm abbekommt, soll rund 15 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erhalten. Die Entschädigung ist die billigere und angesichts der mutmaßlich bevorstehenden Schließung von TXL praktikablere Alternative zur Schalldämmung der rund 3000 betroffenen Wohnungen. Die avisierten 3 Mio. Euro muss die Flughafengesellschaft zahlen. Vorausgesetzt, die Betroffenen lassen sich auf den Deal ein.