Beschwerden und medizinische Notfälle: Berliner Senat untersucht Chaos-Einlass beim DFB-Pokalfinale
Nach dem gefährlichen Gedränge vor dem Olympiastadion soll die Situation evaluiert werden. Bis spätestens Ende Juli soll ein Bericht vorliegen, ob Verbesserungen notwendig sind. Von Lorenz Maroldt und Christian Latz.
Die chaotischen Szenen am Einlass der Bielefeld-Fans beim DFB-Pokalfinale im Olympiastadion haben nach den ersten vorschnellen Unzuständigkeitserklärungen zu einem „ausführlichen Evaluationsprozess“ geführt, teilt die Senatsinnenverwaltung mit. Spätestens Ende Juli soll das Ergebnis vorliegen. Spürbare Verbesserungen sind allerdings nicht zu erwarten.
Die anfälligen Ticketscanner hält die Verwaltung schon mal für „geeignet und hinreichend erprobt“. „Elf Freunde“-Chefredakteur Philipp Köster hatte der Innenverwaltung 170 Erfahrungsberichte weitergeleitet, der Senat gibt an, bei ihm seien 31 Beschwerden eingegangen, davon fünf wegen medizinischen Notfällen. Vor dem Spiel steckten Tausende Fans am Stadioneingang bis zu zwei Stunden in einem gefährlichen Gedränge fest.
(Q: schriftliche Anfrage Kristian Ronneburg und Niklas Schrader, Linke).