SPD macht aus Berlin ein Schlaraffenland

Und was macht die SPD? Die stellt sich Berlin als Schlaraffenland vor – so jedenfalls lesen sich weite Teile der gestern Abend von Steffen Krach vorgestellten „Ideen für eine lebenswerte Stadt 2035“, die auch von Loveparade-Philosoph Dr. Motte („Friede, Freude, Eierkuchen“) stammen könnten.

Die Wohnungskrise ist überwunden“, ebenso die Obdachlosigkeit, Gewalt und Kriminalität werden „verhindert, bevor sie entstehen“, alle bewegen sich „sorgenfrei und solidarisch in unserer Stadt“, „Berlin feiert 2035 null Verkehrstote“, Studis bekommen eine „WG-Garantie“ und so weiter – herrlich! Geht doch! Aber wie? Das steht da leider nicht. Kai Wegner würde wohl sagen: „Einfach machen – das tut Berlin gut!“

Was dabei helfen soll: „Ein digitaler Zwilling Berlins optimiert mit Hilfe von Simulationen die Stadtentwicklung.“ Hey, cool! Da ziehen wir mit dem Checkpoint-Büro doch gleich hin in die optimale Berlin-Simulation – dann hört das auch mit dem ewigen Genörgel auf! Wir müssen aber leider vorher an dieser Stelle noch kurz darauf hinweisen, dass der Punkt „Ausländer*innen haben Wahlrecht auf Bezirks- und Landesebene“ verfassungswidrig ist (sagt jedenfalls der wissenschaftliche Dienst des Agh).