Frank Balzer

Frank Balzer, Abgeordneter und Chef der Reinickendorfer CDU, meint es offensichtlich ernst mit seinen Neujahrsvorsätzen und hat nun bereits seine dritte Schriftliche Anfrage (DS 19/21275) im Parlament gestellt (im gesamten Vorjahr war es eine). Zum Osterfeuer in Frohnau, zu dem Balzer vor wenigen Tagen die Senatskanzlei fragte, gibt es noch keine Neuigkeiten (wir bleiben wie versprochen dran, CP vom 30.01.)

Nun wollte Balzer von der Verkehrsverwaltung wissen, wie es der Straße „Im Amseltal“ in Frohnau an der Grenze zu Brandenburg denn so geht. Die Verwaltung musste dafür mal wieder beim eigentlich zuständigen Bezirksamt Reinickendorf nachfragen. Dessen Antwort beginnt so: „Der Zustand der Straße Im Amseltal spiegelt das allgemeine Erscheinungsbild der Straßen in Frohnau wider.“

Ein fantastischer Satz, der sowohl Ängste schüren als auch für Hoffnung geben kann. Denn wer außerhalb Frohnaus weiß schon über das allgemeine Erscheinungsbild der Straßen vor Ort Bescheid? Die Hoffnung kassiert das Bezirksamt gleichwohl sofort ein. Die Straßen in Frohnau hätten „ihre Nutzungszeit deutlich überschritten“, heißt es im zweiten Satz.

Abhilfe ist leider auch nicht in Sicht. „Aufgrund der finanziellen Situation im Land Berlin […] können neue Maßnahmen erst ab dem Jahr 2036 aufgenommen werden.“ Da wiederum schließt sich der Kreis: Denn das entspricht dem allgemeinen Erscheinungsbild Berlins.