Preise für neu vermietete Wohnungen in Berlin sind binnen zehn Jahren explodiert – auch im Bundesvergleich
Im aktuellen Amtsblatt ist die Begründung der neuen Umwandlungsverordnung (betrifft die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen) veröffentlicht. Neun Seiten Verwaltungsdeutsch, in denen aber Zahlen stecken, die das Ausmaß des Berliner Wohnungsmarktdramas illustrieren. So sind die Angebotsmieten in den vergangenen zehn Jahren bundesweit um 50 Prozent gestiegen (von 7,30 auf 10,92 Euro pro m2 nettokalt), aber in Berlin um 97 Prozent (von 8,65 auf 16,97 Euro), sodass sie nun mehr als 52 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen. Die Bevölkerung wuchs seit 2015 um 342.000 Personen. Das entspricht rund 180.000 Haushalten, für die aber nur 157.000 neue Wohnungen entstanden, davon 20.000 durch Um- und Ausbauten in Bestandsgebäuden.