„Eigentümerschaften transparent machen“

Apropos Mauern: Was passiert eigentlich mit den vielen Berliner Wänden, die russischen Oligarchen gehören? Katrin Schmidberger, Grünen-Sprecherin für Wohnen und Mieten im Abgeordnetenhaus, jedenfalls will „Eigentümerschaften transparent machen“ und nimmt den Krieg in der Ukraine nochmal zum Anlass, um ein Miet- und Wohnungskataster für Berlin zu fordern. „Die EU-Sanktionsliste ist da ja eindeutig, und zu Sanktionen gehören nicht nur Yachten und Gelder, sondern auch Immobilien“, sagte Schmidberger dem Checkpoint. „Ein Kataster ist ein zentrales wohnungspolitischen Instrument, damit man solche EU-Sanktionslisten in Bezug auf Immobilien überhaupt umsetzen kann.“ Spätestens nach dem Wegfall des Mietendeckels habe man „genug Personal in der Senatsverwaltung gehabt, um das Thema aufzuziehen“. Linken-Politikerin Katalin Gennburg fasst etwas knalliger zusammen: #oligarchenenteignen. Die Häuser denen, die keinen Krieg führen.   

Wohin der Rubel tatsächlich rollt, hat Kollege Ralf Schönball versucht nachzuvollziehen. Seine Recherche zum verborgenen russischen Geld in Berliner Bauprojekten lesen Sie hier (T+).