Abhilfe für Air-Berlin-Mitarbeiter

Auch Berlin zeigt Herz für Air Berlin. Nachdem die große Auffanggesellschaft für die Beschäftigten, die nicht von der Lufthansa-Tochter Eurowings übernommen werden, gescheitert ist, weil weder der Bund noch die Länder NRW und Bayern oder die Lufthansa Geld locker machen wollen, prüft der Senat nun  eine kleine Lösung – und stellt für dieses Jahr fünf Millionen Euro in Aussicht. Für bis zu 1400 Mitarbeiter könnte damit eine  sechsmonatige Übergangszeit finanziert werden, inklusive Qualifizierung und Vermittlung in neue Jobs. Einige könnten bestimmt als Quereinsteiger auf Lehrer umschulen. Wer die Air-Berlin-Chefs Joachim Hunold oder Hartmut Mehdorn  ausgehalten hat, behält in jeder Berliner Schulklasse die Nerven.