Presseschau zum Staatsoper-Präludium

Die Großkritiker haben ausgeschlafen, nachgedacht und gedichtet - hier unsere kleine Presseschau zum Staatsoper-Präludium: Tagesspiegel-Experte Frederik Hanssen beklagt bitterlich, dass er mit einer Körpergröße von 7 % über dem Durchschnitt trotz Sanierung im dritten Rang „nur in Toter-Hahn-Position“ Platz nehmen kann - „da wird der Sessel zum Folterstuhl“. Jan Brachmann dagegen freut sich in der „FAZ“: „Quietschvergnügt grinst die ferkelfarbene Fassade nun durch Wind und Wetter - der Saal ist fabelhaft! Alles richtig gemacht. Das Geldausgeben hat sich gelohnt.“ So ähnlich sieht das auch Peter Richter in der „SZ“, der sich zwar fragt, was hier eigentlich saniert wurde: „Ein Rokoko-Bau oder die DDR-Ästhetik?“ Aber auch er findet: „Vielleicht das Beste, was man für Geld bekommen konnte.“