Senat stoppt Busspur-Programm

Ohnehin stellt sich die Frage, ob Jarasch nicht bald den Titel „Verkehrtsenatorin“ trägt, wie ein weiteres Beispiel zeigt: Die Verwaltung stellt notgedrungen sämtliche Pläne für neue „Bussonderfahrstreifen“ zurück – und muss in der Clayallee die Spuren sogar wieder vom Asphalt reißen lassen. Der Grund dafür (Sie wissen‘s sicher längst) ist mal wieder ein Gerichtsbescheid. Erst ab 20 Linienbussen pro Stunde sind Extrastreifen zulässig, und das ist in Berlin (zumal außerhalb des S-Bahnrings) oft nicht der Fall. Mit anderen Worten: Wegen eines zu schlechten Angebots wird das Angebot schlechter. Umgedreht würde ein Bus … ach Quatsch: ein Schuh draus (mit dem es sich sogar durch die Friedrichstraße latschen ließe).