Diese sechs Corona-Regeln ändern sich jetzt in Berlin
Das Motto im Senat lautet: „Wir wollen so viel Normalität wie möglich”. Deshalb wurde am Dienstag weitere Lockerungen der Corona-Regeln angekündigt. Was sich ändert: Die mehr als 20 Seiten lange (und immer schwerer durchdringbare) Eindämmungsverordnung mit dem wundervollen Namen „SARS-CoV-2-EindmaßnV“ soll einer schlanken Infektionsschutzverordnung mit 15 Paragraphen weichen. Für mehr Durchblick. Ab dem 25. Juni soll nur noch der Mindestabstand von 1,50 Metern und das Tragen von Masken im Bus, Bahn, Einzelhandel oder Restaurants gelten. Das Kontaktverbot, nach dem sich maximal fünf Personen oder Mitglieder zweier Haushalte treffen dürfen, soll entfallen. Es hielt sich wohl ohnehin niemand mehr daran. Die Platzbeschränkungen im Einzelhandel werden gelockert: Statt 20 Quadratmetern müssen pro Kunde nur noch 10 Quadratmeter Platz sein. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen werden ab 25. Juni mit bis zu 300 Teilnehmern gestattet, ab August wird auf 500 erhöht, ab Oktober dürfen bis zu 1000 Menschen zusammenkommen. Gute Nachrichten für feierwütige Abiturienten. Lockerung der Reise-Quarantäne: Wer aus Nicht-EU-Ländern oder Schweden nach Deutschland einreist, muss zwar weiterhin in 14-tägige Quarantäne. Schon ein negativer Covid-19-Test reicht aber künftig, um daraus entlassen zu werden. So weit, so locker.