Berlinovo baut Apartmentkomplex für Polizeischüler – und sahnt dafür ab
Der Senat plant, dem landeseigenen Unternehmen ein Verwaltungsgrundstück zu übertragen. Daran ist vieles fragwürdig. Von Lorenz Maroldt
Die Berlinovo pflegt als landeseigenes Unternehmen mit ihren möblierten Apartments weiterhin ein Geschäftsmodell, das die wohnungspolitischen Ziele des Senats untergräbt – und Finanzsenator Matthias Kollatz pflegt weiterhin die Berlinovo, bei der er als Chef im Aufsichtsrat sitzt. Neuester Coup: die „Entnahme einer Teilfläche“ (Grundstück Radelandstraße 21 in Spandau) aus dem Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin, um sie in die Grundstücksentwicklungs-GmbH der Berlinovo „einzubringen“.